Kiitos paljon
Dann soll sich LT Mühe geben, dass er was spannendes zusammenschustert.
Kiitos paljon
Dann soll sich LT Mühe geben, dass er was spannendes zusammenschustert.
LT meinte, ich solle nicht in Rätseln reden, da kenne niemand Tiger und Rinder, höchstens Rindviecher. Gut, ich hab sie zusammengetrommelt und voila:
Teil 2
Da man nicht weiter fahren konnte, sind wir dann wieder zurück gefahren. LT wollte einen anderen Pass versuchen. Aber statt von Norden nach Süden entschied sich das Navi für die Variante von Süden nach Norden. Dadurch lernte LT eine neue Gegend kennen, aber der Pass war als Forststrasse gekennzeichnet und wieder standen so böse Schildern an den Zufahrtswegen. Jetzt war LT auch ein wenig böse und fuhr an einem einladenden Restaurant einfach vorbei. Er fand so mehr durch Zufall einen anderen Pass - also besser gesagt, einen Panoramaweg.
Es war immer noch früh (also relativ) und LT dachte sich, wenn er schon mal in der Gegend und früh dran sei, könne er auch mals das Städtchen Gruyères (für Sprachbanausen wie LT auf Deutsch: Greyerz) anschauen gehen. Dort sind sie zu Motorradfahrer sehr nett, haben speziell für diese auf dem obersten Parkplatz im Schatten eine Abstellfläche ausgeschiedenund kosten im Gegensatz zu den Autos nichts. Das Städtchen ist wirklich sehr schön mit Monster- und Tibetmuseum. Das Schloss selber ist dann auch noch ein Museum, aber LT mochte dann nicht hinein sondern lieber nach Hause, da die Wetterfrösche für den Nachmittag Gewitter in den Bergen angesagt hatten.
Inzwischen hatte der Verkehr zugenommen und immer mehr Autos standen im Weg. Es ging dann über den Saanenmöserpass und das Simmental Richtung Brünig. Leider ist die Autobahn entlang dem Brünigsee eine Serienbaustelle und den Brünig rauf konnte man anfahren am Berg üben: Ein Riesenstau. Dank den "Ortskennenissen" konnte LT dann einen Teil des Staus umfahren, wobei er feststellen musste, dass die "alte Brünigstrasse" zunehmend zubetoniert wird. Wer dort also noch etwas Schotter erleben will, muss sich beeilen. Da es zunehmend heisser wurde, waren wir dann froh, schon am frühen Nachmittag zu Hause anzukommen.
Am Sonntag wollte LT mit Schielchen (das ist der Töff, auf dem ich zum ersten mal in meinem Leben Motorrad gefahren bin, so ein Ding für über Stock und Stein, wenn mans kann) ein paar Pässe erkunden. LT meinte am Schluss, es sei anders gekommen, als geplant, aber davon habe ich nichts bemerkt.
Um keine Bauern zu verärgern, wollte er ganz früh los, also fuhren wir mit kleiner Verspätung um ca. 04:15 Uhr aus der Garage. Erstaunlich, dass da schon viele unterwegs sind. Allerdings mehr nur auf der Autobahn. Im Entlebuch trafen wir dann bald mal mehr Baustellen mit Rotlicht als Autos an. Nach dem ersten Pass mit Schotter (für LT ein Zeichen für "spannender Pass") war klar: Bauern sind auch Frühaufsteher. Bei der Zufahrt zum zweiten Pass stand so ein (LT sagte böses) Schild, das die Durchfahrt verbot. LT spielte noch mit dem Gedanken, da einfach durchzufahren, aber es stand der Bauer dort und schaut schon böse zu uns. "Dann eben nicht" sagte LT und drückte auf einem klobigen Zauberkästchen rum. Leider konnte ich nicht sehen, was er da und was das Zauberkästchen machte. So um kurz vor sechs Uhr hatte auch kein Kaffee-und-süsse-Kuchen-Laden-mit-Sitzgelegenheit offen, obwohl es schon hell war.
Also ging es weiter und wir fanden uns bald im Simmental. wo noch immer fast kein Verkehr herschte. Für einmal blinkten an den Strassenbaustelle meistens nur orange Lichter und es ging zügig den Jaun rauf und wieder runter, wobei - runter ging es zügiger: Schielchen war bergauf schon etwas kurzatmig. Ich als Elch könnte mir vorstellen, da auch mal geruhsam durchzuwandern, aber LT wollte nicht. Immer verstehe ich ihn noch nicht.
Plötzlich bog er ab und meinte, das gehe zu einem unbekannten Pass. War spannend mit sehr schmalen Strässchen, 16% Steigung über 7 km und einem plötzlichen Ende:
Jetzt war klar, warum der Pass so unbekannt war. Also umkehren. Als nächstes stand der Besuch eines Bergrestaurant auf dem Plan. Passend zum Sonntag lag ein Kloster auf dem Weg. wo wir aber nicht zum Gebet einkehrten. Oben auf dem Berg waren wir zu früh da (das hat man davon, wenn man so zeitig losfährt). Das Restaurant hat am Sonntag zwar offen, aber noch nicht schon um kurz vor 8 Uhr. Dank den "guten" Französischkenntnisse und seinem "Charme" *shush* bekam dann LT doch noch seinen Kaffee.
Ende Teil 1, aber es geht dann noch weiter
Ich bin der kleine Elch und fahre beim LT, wie er kurz genannt wird, mit - nachdem er mich beim Händler ausgelöst hatte. Ich lernte ihn auf der Fähre nach Helsinki kennen und er nahm mich gleich mit ans Nordkapp.
Ich habe ihm dafür gezeigt, was man in Skandinavien so isst. Er hat alles immer brav aufgegessen,
Da er manchmal etwas grummelig ist, mag er nicht immer Berichte von seinen Touren schreiben, obwohl mir das gefällt. Er hat mir dann gesagt, dass ich die ja selber schreiben könne. Er hat mir auch gleich gezeigt, wie man so ein Profil einrichtet, nachdem ich auf seinem Profil bereits etwas geschrieben hatte. Darum bin ich hier zu lesen und ich versuche von seinen Touren zu berichten. Ich habe auch noch den Limmattiger und das schottische Rind eingeladen, mitzuschreiben, aber die meinten, Schreiben sei nicht ihre Stärke, aber sie würden mir immer erzählen, was so auf der Tour gelaufen sei. Wenn sie dann mal nichts erzählen, muss mir LT Rede und Antwort stehen.