Beiträge von Boo


    Wusste gar nicht, dass es illegal ist, mit ner Superduke über 4000U/min zu fahren, danke für Die Info

    Das ist bloss eine Frage der Gashand bzw. wie gut du sie im Griff hast.
    So erfahrungsgemäss, ohne sie je selber gefahren zu sein, scheint die SD eins dieser Modelle zu sein, die den Fahrer zu "sportlichen Leistungen" animieren. Oder aber die Berserker kaufen sich alle ne Superduper, weil sie halt die Leistungsdaten für Berserker zufriedenstellt, weiss nicht wie rum es ist. Es gibt natürlich auch ein paar wenige Berserker, die "langsame" Motorräder fahren und 2-3 Anständige, die ne Superduper fahren, logo.

    So übertrieben wie das klingt, der Kern ist das, was ich dir vermitteln will: Hauptsächlich liegt es an dir, wie gut du der Versuchung widerstehen kannst und willst. Handlebar ist die Kiste problemlos. Sehr wendig und mit TC und ABS, daran scheitert es nicht per se, aber es verleitet halt dazu, sich zu überschätzen. Stürze passieren normalerweise nicht wegen fehlenden elektronischen Helfern oder wegen zu viel Leistung, sondern weil man zu schnell um die verdammte Ecke wollte oder den Bremspunkt verpasst hat. Diese Boliden erlauben es halt richtig richtig mühelos, etwas näher ans physikalische Limit zu gehen, ohne dass man es als Fahrer wahnsinnig gut merkt. Aber eben, wo näher am Limit, da weniger Reserve, da werden dann halt gröbere Fahrfehler nicht mehr verziehen. Insbesondere vereinfacht viel Leistung das Überholen, aber Überholen generiert halt Geschwindigkeit. So kurz vor der Kurve ist es oft durchaus möglich, noch vorbeizuhüpfen, aber nicht empfehlenswert.

    Mach dir also mal Gedanken darüber, wie oft du mit deinem jetzigen Bike dir bei freier Kurvenfahrt und beim Überholen (bei allem anderen spielt das Modell imho absolut keine Rolle) schon gedacht hast "ups, das war bissi knapp". Ich sag jetzt keine Zahl, ab welcher ich dir von der Superduper abrate. Ich hab zwar eine im Kopf, aber die wird für deine Entscheidung aber komplett irrelevant sein ^^.

    Und vorneweg: falls dir irgendwer weismachen will, dass viele Leute umso vorsichtiger fahren mit so einem scharfen Bike: Lüge Lüge Lüge :winking_face:

    Hallo Boo , okay ich meine aber da F1 gesehen zu haben 😂 was auch egal ist man weiß ja was gemeint ist 😂😂

    Die rote Lampe steht für Fuel Injection (FI). Steht im Handbuch. Du hast bloss F1 interpretiert :winking_face: . Und es ist z.B. dann nicht egal, wenn du, wie in deinem Fall etwas selbst beheben möchtest und daher vielleicht mal googlest, und dann vielleicht genau dein Problem nicht auftaucht, weil du nach F1 anstatt nach FI gesucht hast :face_with_tongue:

    Hast du denn evtl einen Tipp, wie ich das günstig beheben kann?


    Ich habe nämlich als ich die Zündung aus und an machte bemerkt, das unter der sitzbank eine Art Box sitz dessen Seilzüge zu dieser besagten Klappe gehen, diese hörte sich leicht schwerfällig zu anfang an.


    Na dann weisst du ja schon, in welche Richtung du schauen musst, um das Problem zu beheben. Ich weiss nicht, was der Mech bei mir gemacht hat, hat er so nebenbei beim Service gemacht, keine grosse Sache. Auf der Rechnung steht "Seilzüge gangbar gemacht", ohne konkrete Aufwandsangabe. Wie und womit, böh. Wenn du ne gute Beziehung zum Mech hast, geh zu ihm, lass ihn den Fehlerspeicher auslesen, dann weisst du, was es effektiv war/ist und vielleicht sagt er dir sogar, wie du das selber beheben kannst.

    Es heisst FI, nicht F1.

    Kann sein, dass die Auspuffklappensteuerung manchmal nen Hänger hat, bzw. die Mechanik etwas hakelt. Ist bei der GSR ein häufiges Problem, hatte ich auch schon. Ist harmlos und auch leicht/günstig zu beheben. Würde aber so oder so zügig mal zum Mech, auslesen lassen. Könnte ja auch was anderes sein.


    Es macht schon Sinn, was du beschreibst.

    Nur ist das erstens in meinen Augen etwas ganz anderes als der im Link beschriebene Polygoneffekt, und zweitens hat das Verhältnis der Zähnezahl hinten und vorne keinen (im Mittel nennenswerten) Einfluss hierfür, sondern das Verhältnis (genauer gesagt das kgV, wer erinnert sich noch…) von Kettengliedern und Ritzelzähnen.

    Ich denke jedoch, dass der Effekt, egal welche Kombination man fährt, sehr klein ist. Da ist die Kettenqualität per se wohl viel entscheidender.

    Boo Was sind denn deine Motoradkosten pro Jahr? Und was sind deine Tipps um das ganze günstiger zu gestalten? Ich habe ja mal meine Berechnung angehängt und bei der Caballero bin ich auf rund 5'500 gekommen und bei einer Yamaha XSR auf rund 4000 (Hauptsächlich aufgrund der Serviceintervalle).

    Da bin ich keine Referenz für dich, glaub mir. Meine Schätzung für dich hast du ja bereits.


    Ich bin ein Fan von Budgets, Zahlen und Bilanzen. Aber wenn ich mir Sorgen machen muss, ob ich mein Budget um 500.- pro Jahr überschiesse bei einem Hobby, das bei ner unvorgesehenen Aktion schnell mal ein paar Tausender in einem Jahr kostet, dann lass ich es entweder bleiben oder bleibe bei der groben Schätzung, starte in guter Hoffnung, und wenn dann etwas wesentliches passiert, dann lass ich das Hobby/wasauchimmer eben ab dem Zeitpunkt bleiben, bis ich wieder Kohle habe. Du kannst nicht 10 Jahre so genau vorausplanen.


    Ich merke auch, dass ich die "Eierlegende Wollmilchsau" suche... Laut Comparis kostet ein Auto rund 9000.- im Jahr, mit 5500 ist dann das Motorrad trotzdem günstiger. Auch beim Auto lügen sich viele selbst an, wie viel es schlussendlich dann kostet. Bei einer 125er kann ich mir den ökologischen Fussabdruck noch schön reden, aber bei einer 500er schaffe ich das irgendwie nicht..

    Kommt auch hier immer drauf an, was du willst. Mich kostet mein Auto (2.0l Kombi, also kein kleines) seit 2013 im Schnitt 5200.-/Jahr. Und ich führe sehr genau Buch, da ist alles drin, inkl. zwei Autokäufe. Motorrad ginge natürlich entsprechend nochmal günstiger, da achte ich aber persönlich nicht so drauf.

    Wie gesagt, ökologischer Fussabdruck würd ich jetztmal nicht beachten, da sind zu viele Faktoren, an die du eh nicht denkst. Schon nur die Verschrottung und Herstellung macht ein Grossteil aus, und da ist die 500er und die 125er sehr ähnlich und das Auto um ein Vielfaches schlechter. Achte auf das, was du innerhalb deiner praktischer Entscheidung (sprich Luxus) noch selber beeinflussen kannst/willst, das schont viel mehr Nerven als wenn du "ganz ein toller Mensch" sein willst, denn das hiesse einfach: verzichte komplett, denn es geht auch ganz ohne. Wenn jetzt das der Benzinverbrauch von 2l ansstatt 3l auf 100km sein soll, dann eben das. Ich finds bissi lächerlich, aber ich achte auch auf Dinge, die man als lächerlich bezeichnen kann. Steh halt drüber. E gibt immer eine sauberere und eine dreckigere Möglichkeit als die, für die du dich entscheidest.

    Es kommt immer drauf an, welche Kosten du berücksichtigst.

    20‘000km x 3l/100km x 1.8CHF/L sind schon mal gute 1000.- Benzinkosten pro Jahr. Dazu kommen je nach Fahrweise 2-3 Reifenwechsel und 1-2 Service, sind wohl auch nochmal 1000.-, wenn du es beim Mech machen lässt. Versicherung und Steuern kommen oben drauf. Damit hast du die 2500 schon überschritten (ev. sogar bei der 125er, welche im Unterhalt deutlich günstiger sein wird als die 500er) , und noch kein Motorrad und Ausrüstung bezahlt und keine unvorhergesehenen Kosten berücksichtigt.

    100‘000km sollten kein Problem sein, danach können schonmal teurere Reparaturen kommen, denn „Verschleissteil“ ist eben immer ein relativer Begriff, irgendwann erreichen auch Auspuff, Getriebe und Fahrwerk ihr Lebensende, selbst wenn nichts besonderes vorgefallen ist. Grössere Motoren und ein tiefes Leistung/Hubraum Verhältnis begünstigen tendentiell die Langlebigkeit, aber das ist natürlich auch marken- und modellabhängig.

    Wer von Euch war nicht mit frisiertem Töffli oder Roller unterwegs :winking_face: :face_with_tears_of_joy:

    Erstens: Ich. Hab ich deswegen plötzlich doch Recht?

    Zweitens: so what? Es geht doch nicht um das frisierte Töffli, sondern wie damit gefahren wird.

    Heute lacht man über den jugendlichen Leichtsinn, weil damals nix schlimmeres passiert ist bzw. man das passierte gut verarbeitet hat. Das ist einfach, aber deswegen muss man ihn nicht gutheissen. Es passiert nämlich nunmal oft genug etwas schlimmes.

     

    Muss ja nicht das pädagogische Gespräch sein, eine einmalige Warnung mit Hinweis auf die Polizei, sollte das nicht aufhören, geht doch auch. Dann hat er seine Chance und wenn er sie nicht nutzt, sein Pech.

    Kann man machen. Aber warum die eigenen Kinder und andere noch bewusst länger (wir reden hier von 2x zusätzlich selber auf frischer Tat ertappen) einer echten drohenden Gefahr aussetzen? Ich denke da sollte man schon vom Kawaliersdelikt des stinkigen und lauten frisierten Töfflis per se unterscheiden, bevor man jemanden als petzenden Bünzli hinstellt.

    Haha Bidu, deine pädagogischen Bemühungen in allen Ehren, aber wenn das auch nur annähernd so abläuft wie du dir ausmalst, fress ich einen Besen.

    Jungs, die ihr Töffli auf 60 Klamotten frisieren und regelmässig Fussgänger fast umfahren, gehören typischerweise nicht zu denen, die sich von blossen Verwarnungen (erst recht Zivilisten) gross beeindrucken lassen.


    Klar kann man das Gespräch suchen, aber das braucht schon sehr viel Fingerspitzengefühl und ganz bestimmtes Auftreten, um Eindruck zu machen. Am besten überholst du ihn mit ner GSX-R im Wheelie und schneidest ihm danach den Weg ab um ihn anzuhalten, da hast vermutlich schon mal gute Karten, dass er dich nicht eh vorab schon scheisse findet bevor du den Mund überhaupt aufmachst, ansonsten wird das seeehr schwierig :grinning_squinting_face:

    Ich schätze aber, dass hier beim Beschrieb des Sachverhalts ziemlich übertrieben wurde.


    Man könnte auch mal schauen wo er hinfährt bzw. wo er wohnt und da mit nem Erwachsenen sprechen