Beiträge von Boo

    Bei den paar Rissen würd ich mir noch keine Gedanken machen. Wie gesagt, das ist ja nicht die Öldichtung.

    Allenfalls kannst du etwas Fett an diese Kante anbringen. Gibt nen zusätzlichen Schutzfilm (insb. vor Wasser) und die Gabel spricht feiner an.
    Halt mit dem Nachteil, dass Staub etc. auch leichter haften bleibt. Musst du selber entscheiden, die Meinungen gehen da etwas auseinander.

    Mech/Händler ist doch immer Lotterie. Nicht mal bloss von Mech zu Mech, sondern auch von Auftrag zu Auftrag und von Mensch zu Mensch.
    Noch fast nie bin ich von A-Z sowohl mit Arbeit, Kommunikation und allem, was ich mir wünsche, zufrieden gewesen. Und ich war auch schon oft bei richtig bekannten Spezialisten und offiziell preisgekrönten Mechanikern. Fehler machen sie alle von Zeit zu Zeit, egal wie sie heissen. Mal kleine, mal schwerwiegende. Kommt aber auch auf deine Ansprüche an. Wenn du dem Mech 100% vertraust, nichts hinterfragst und alles mit einem Lächeln bereitwillig zahlst, wirst du nur Freunde haben.

    Muss natürlich auch erwähnen, dass viele Dinge auch gut laufen 😉

    Als einer, der selber schon sehr oft mit dem Motorrad einkaufen, pilzeln, fischen und spassfahren war, teile ich mal meine Erfahrungen:

    Ja, geht alles. Grundsätzlich. Für drei der vier ist ein Auto aber extremst im Vorteil.

    Du hast beim Roller ja ein bisschen Stauraum, das ist schonmal gut, ein kleiner Einkauf liegt problemlos drin, und es gibt ja auch noch Rucksack und ggf. Koffer/Topcase für dein Modell, keine Ahnung.

    Fischen ist bei ner einigermassen vernünftigen Ausrüstung schon recht tricky - ich mag keine Teleskopruten, und zusammen mit einem langen Feumer haste da zwangsläufig ein oder mehrere recht lange Teile am Motorrad oder im Rucksack. Beides kann zu doofen Situationen führen, sprich beim Packen musst du dir definitiv Gedanken machen, wie du alles schon sicher fixierst. Der Luftwiderstand ist nicht zu unterschätzen, und die Holperei ebenso.

    Beim Pilzeln sind hauptsächlich die Töffklamotten das Problem. Im Wald will ich keine fetten Hosen, Schuhe und Jacke mit Protektoren anhaben, sprich ne zweite Jacke und Schuhe muss ich definitiv mit dabei haben, wenns nass oder kalt ist. Dann bei einem schönen Fund musste den halt in den Stauraum pressen, macht auch nicht immer Freude. Und mit den Zecken muss man auch umgehen können, denk dran, dass die vielleicht einfach auf die Töffjacke ( übergehen, wenn du reinschlüpfst, und dann nen Tag später, wenn du sie wieder anziehst, krabbeln sie auf dich und du rechnest nicht damit. Sprich sollte dann auch auf den Zeckenkleiderstapel, was auch immer du darunter verstehst.

    Spassfahrten mit nem Roller... klar, warum nicht


    zur Kaufberatung wohne ich zu weit von dir weg und von Rollern hab ich eh keine Ahnung, sorry


    Edit: nein, hab das nicht während des Drills geschrieben… sorry für die vielen Vertipper, ich korrigiers mal ausnahmsweise nicht, sind zu viele 😅

    Bezieht sich die Frist denn auf das Datum des Strafvollzugs oder auf das Datum des Vergehens? Ersteres würde mich verwundern. Sprich es spielt imho keine Rolle, ob du jetzt noch schnell schnell die Prüfung machst oder nicht.

    Wer weiss wie das läuft?

    In Wahrheit hat wohl jeder von uns schon mal eine Kolonne an der Ampel überholt und ist nach vorne gefahren. In einigen Ländern dürfen Busspuren mit Motorrädern durchaus befahren werden (allerdings nicht hier, da zählt das nicht als Ausrede).


    Sogar hier in der Schweiz darf man das. Kanton Aargau z.b.

    Nicht generell. Es gibt ein paar Stellen, wo man es explizit darf.

    Ich verstehe den Aufschrei auch nicht. Solche Vergehen sind doch nun wirklich absolute Kavaliersdelikte und die Strafen völlig an jeder Verhältnismässigkeit vorbei. Und das wissen auch die meisten Polizisten und die dulden es auch entsprechend, solange man es nicht gerade wie Ghostrider macht.

    Dass man als Lernfahrer sich einfach mal ne erste Zeit lang am Riemen reissen sollte, ja absolut. Mitleid gibts keins, wenn man erwischt wird. Ich weiss ja nicht, was an der Aussage des Polizisten nicht klar genug ist. Wenn mir ein Polizist sagt ich muss mit einem Ausweisentzug rechnen, dann rechne ich einfach mal mit einem Ausweisenztug, bis ich den offiziellen Brief bekommen habe. Und das Rechnen macht genau keinen Unterschied für den Zeitraum dazwischen oder danach. Also warte einfach ab. Mein Tipp: 1 Monat oder sogar bloss ne Verwarnung.

    Immerhin: in der Nacht erkennt man Dinge auf der Fahrbahn relativ gut, wegen der hellen beleuchteten Seite und dem harten Schatten dahinter im Gegensatz zur gleichmässig ausgeleuchteten Fahrbahn!


    Du glaubst ernsthaft, dass du nen Gegenstand auf der Fahrbahn bei Nacht früher erkennst als bei Tag?

    Etwas mit einer Lichtquelle (wie ein Auto) vielleicht, aber doch kein Viech…

    Sensationelle Überlegung 😄👍


    Rein vom Impuls her glaube ich nicht, dass dich eine gefrorene Katze bei mehr als 50km/h unweigerlich zum Sturz bringt. Da ist ja vor allem die Höhe entscheidend dafür, was mit der Felge/Reifen passiert bzw. ob es dir den Lenker komplett verdreht. Das wird ordentlich rumpeln, aber mehr vermutlich nicht. Ausserdem: wenn du mit dem Motorrad so einen kleinen Schlenker nicht hinkriegst (tote Katzen bewegen sich typischerweise nicht), dann hast du zu wenig Abstand zum Vordermann gehabt oder warst zu schnell für deine Sichtweite. Schonmal durchs Schlüchttal gefahren? Da liegen nicht selten katzengrosse Felsbrocken mitten in der Kurve. Und Mitfahrer von mir haben auch schon welche überfahren (vielleicht nicht ganz so gross) und ausser dem Schreck ist da nix passiert.


    Bei nem Hund von 25kg wirds wahrscheinlich kritisch, den Schlag dürften Gabel und Felge nicht so einfach wegstecken

    Naja, wenn man dutzende Stunden im 1.-2. Gang und schleifender Kupplung aufm Parkplatz und Quartiersträsschen rumschleicht, kann das schon zu nem schönen Verbrauch führen...

    Also nochmal Noy:
    Du schreibst du hast 285km gefahren inkl. 110km Zürisee, sprich davor 175km.
    Und du sagst du seist in den letzten 6 Tagen (vor der Züriseerunde) immer 5-6h gefahren. Sprich 30-36h, sagen wir grosszügig 25h tatsächlich gefahren, man macht ja auch Pausen.
    175km/25h sind durchschnittlich 7 km/h, das ist Standgas.
    Und du schreibst auch etwas von 40-45L getankem Benzin, listest nachher aber alle deine Tankvorgänge, die in Summe bloss 24L ergeben. Das ist einfach alles total widersprüchlich oder unglaubwürdig, tut mir Leid. Nicht dass ich dir Absicht unterstellen will. Aber nochmal der Tipp (du willst doch Tipps, oder?): Triff mal einen Fahrer im echten Leben, da fällt die Kommunikation um ein Vielfaches leichter. Dir wurde ja schon Hilfe angeboten, und es gäbe sicher noch mehr Angebote, wenn man deinen Wohnort ungefähr kennen würde. Sogar von mir vielleicht, ich bin nicht so böse wie man denken könnte :winking_face:

    Bike direkt als nächstes zum Mech fahren und untersuchen lassen. Da stimmt garantiert etwas nicht.


    Langsam aber sicher glaub ich, dass da noch etwas ganz anderes nicht stimmt.

    #daskannstedirnichtausdenken

    Jetzt wo ich die Stiefel habe, ist es auch nicht mehr so einfach unter den Schalthebel zu kommen. So wie es aussieht müsste man nur eine Schraube lösen und ihn etwas drehen. Ist das etwas was man selber machen darf? (Ich kann schon etwas schrauben, aber ein Drehmomentschlüssel hab ich grad nicht zur Hand)

    Keine Ahnung, wie die Konstruktion da ist. Aber wenn du siehst, dass es offenbar einstellbar ist, dann darfst du das auch selber einstellen.

    Wenn du wegen Anzugsmoment unsicher bist bzw. keinen Drehmomentschlüssel hast: Mach im jetzigen Zustand nen Strich auf die Schraube, wo genau oben ist. Beim wieder anziehen muss der Strich dann auch wieder ganz oben sein und dann hast du gleich angezogen wie es vorher war (sofern du das Teil, wo das Gegengewinde drin ist, nicht auch gedreht wurde natürlich, sonst halt entsprechend Winkel nachkorrigieren)

    Das Gegenargument ist also: Zuerst auf einem abgesperrten Platz herumfahren reduziert die Komplexität, womit man sich erstmal nur auf die Basics beim Töff konzentrieren kann. Dass man nicht gleich mit den schwersten Manövern starten sollte, sehe ich aber auch so. Ist individuell, was am schwersten ist.

    Ich sage ja auch nicht, dass man nicht auf nem Parkplatz die allerersten Meter fahren soll, um mal die Kupplung und die Bremse kennen zu lernen, oder wenn man so st noch sieht, dass man ein motorisch-sensorisches Defizit hat, was eine sichere Verkehrsteilnahme ausschliesst. Bin 100% dafür, dass man das zuerst auf sicherem Terrain üben sollte, bis es einigermassen klappt.


    Wenn man's den braucht. Nicht wenige fühlen sich von Anfang an ziemlich wohl im Verkehr, insbesondere wenn man schon Erfahrung vom Auto hat.

    Ich rede einzig allein von den klassischen Prüfungsmanövern (mit Ausnahme von Vollbremsung und meinetwegen am Berg anfahren), die man erst später üben sollte, wenn man seine Zeit besser nutzen und seine Nerven schonen möchte. Wie immer, Ausnahmen bestätigen die Regel. Noy ist aber, nach allem was ich bis jetzt lese, definitiv keine Ausnahme, und das ist ja auch nicht schlimm.

    Ich sehe das halt nicht so schwarz weiss. Ich weiss jetzt auch nicht wo du das gelesen hast. Kann man ja zusammen machen.

    Nein kann man nicht. Man kann nicht bewusst ne Weile auf das Manöver üben verzichten UND währenddessen die Manöver üben, sorry. Das ist nunmal schwarz oder weiss und deine Entscheidung, welche Variante du probierst. Die eine Variante bist du ja schon am probieren, scheint nicht so toll zu klappen. Wenns dir egal ist, mit deiner Kopfübermethode die Kiste regelmässig hinzulegen um dein Ziel zu erreichen, hey, more Power to you. Ob du damit auch effektiv schneller dein Ziel erreichst, da setz ich ein Fragezeichen dahinter.

    Aber solange du Spass daran hast, ist ja alle gut 👍

    Was sind so die Tricks um die 8 zu meistern? der versetzte Slalom ist auch nicht grade leicht. Den Töff richtig in Schräglage zu bringen finde ich schwierig. Leider kenne ich keinen Kiesplatz bei mir in der Gegend, da könnte ich den Kippunkt besser finden, weil das Risiko kleiner ist, dass mein Töff Schaden nimmt... So eine Motorrad-Finnenbahn wäre geil...


    Also ich sags jetzt nochmal in aller Deutlichkeit und zum letzten Mal: Lass das mit dem Manöver üben für die nächsten 2-3 Monate. Freunde dich auf einfachen Strassen mit dem Motorrad an. Geradeaus, weit, übersichtlich, 50km/h plus. Anhalten, Anfahren, abbiegen wiederholst du dabei oft genug und es ist viel einfacher, weil du mehr Platz hast als aufm Parkplatz zwischen den Töggeli.

    Deine Lernkurve bei den Manövern ist komplett ohne Erfahrung extrem flach. Du hast das jetzt bewiesen, du hast die Karre schon mehrfach hingelegt. Also: Lerne erstmal unter vereinfachten Bedingungen deinen Töff besser kennen, sprich beim normalen Fahren. Wenn du den Schleifpunkt, das Verhalten beim Gasgeben und bremsen, das einfache Lenken bei moderaten Geschwindigkeiten, das Schalten, Umschauen und all das hierbei verinnerlicht und automatisiert hast, dann versuch dich nochmal an den Manövern. Du wirst sehen, die Lernkurve wird ungleich steiler sein und du wirst innert kürzester Zeit auf dem gleichen Level sein, wie wenn du jetzt durchgängig übst. Mit dem Unterschied, dass es nicht so eine Zitterpartie ist und du den Töff nicht so oft (wenn überhaupt) hinlegst.

    Wenns bloss an Technik mangelt, ok, jeder sein Lerntempo. Aber wenn man bewusst stur nur eine Strategie verfolgt, obwohl dir eine andere erklärt wird, verlier ich das Mitleid, wenn du dich wieder beim Üben hinpackst. Klar kann man dir im Detail erklären, was du falsch gemacht hast und wie du es besser machen kannst. Aber wenn der Skilllevel schlicht zu tief ist, um diese Tipps umsetzen zu können, dann ist das alles nutzlos und kontraproduktiv, abgesehen davon, dass es nett klingt.

    Die Manöver sind das Schwierigste an der Prüfung, da sind sich wohl alle einig. Warum man von Anfang an mit dem Schwierigsten anfangen soll, erschliesst sich mir nicht, in keinem anderen Bereich macht man das so. Weder im Sport, noch in der Schule, noch sonst bei irgend nem Hobby. Zuerst die Basics, dann die Feinheiten. Klar, die Fahrlehrer freuts und die sind ja die Obrigkeit, auf die hört man. Es ist halt trotzdem nicht clever.


    Diese Markierungsfarbe ist in der Regel schon deutlich rutschiger als normaler Asphalt. Gerade wenns kalt und/oder feucht ist, würd ich da über breitere Flächen auch nicht in „grosser“ (das ist wiederum subjektiv) Schräglage drüber, wenns auch ohne geht. Du kannst ja mal ohne Motorrad hingehen und mit den Schuhen testen, wie gross der Unterschied in der Reibung ist.