Beiträge von Yam660

    Wenn ich das richtig verstehe, ist das nur eine Plattform zur Vermittlung von Transporten. Die Firma selber transportiert nichts und kann somit auch für nichts haftbar gemacht werden

    Das Transportunternehmen ist zwar verpflichtet zu kontrollieren das Papiere und Schlüssel mitgeliefert werden, aber von Verzollung und (CH) Zulassung oder auch nur Transport in nicht EU Gebiete steht nirgends was. Dass Transport Schäden vermieden werden sollen ist auch klar, gilt schliesslich für alles was transportiert wird.

    Ich sehe nichts was dagegen sprechen könnte dort ein Angebot abzufedern, musst dann halt schauen welches Unternehmen zu welchen Bedingungen transportiert - und ob da auch Fahrzeuge inbegriffen sind. Ist (wegen Benzin und Schmierstoffen) sicher nicht immer möglich das zusätzlich zur üblichen Ware mitzunehmen.

    Wenn ein Unternehmen dabei wäre welches auf Fahrzeuge spezialisiert ist, dann wäre das natürlich super, die wüssten dann auch die das mit den Papieren und der Verzollung löuft, damit du später keine Probleme hast. Wenn's schwierig wird, könntest du ja vielleicht bis an die Grenze liefern lassen (zB an einen Händler) und den Zollkram dann von dort aus erledigen.

    Da es sich vermutlich nicht gerade um ein Schnäppchen Modell handelt, ist die Frage offen was du machst, wenn die Kiste verzollt vor dir steht, aber der Zustand nicht dem entspricht was erwartet wurde. Natürlich kann man auch einen Rücktransport organisieren, aber die Zollkosten und die zusätzlich anfallende EU Mehrwertsteuer in Österreich machen das eigentlich sinnlos.

    Da die Gesetzt zur Zulassung in der Schweiz doch deutlich von denen um Ausland abweichen können (insbesondere bei Custom Maschinen bzw Umbauten) würde ich insbesondere auf Originalzustand achten - womit es fraglich wird ob sich das Ganze überhaupt lohnt, denn sowas gibt es auch in der Schweiz, zugelassen und geprüft, zu kaufen.

    Krass das Foto. Ich hab wohl meine Ketten-Sätze (immer kompletter Satz, ink. Ritzel und Kettenrad) immer zu früh gewechselt, was in der Art hab ich noch nie gesehen.

    Schön, dass man mal ein Beispiel hat wie ein Ritzel auch aussehen kann, meist du d es ja die Kettenräder auf dem Hinterrad (wegen Gewicht auch schon mal aus Alu) welche aussehen wie Wurfsterne.

    Wenn ich das richtig verstehe, dann dreht der Motor - und auch die Getriebe-Ausgangswelle?

    Das Ritzel selber ist mit der Verzahnung auf der Getriebe-Ausgangs-Welle befestigt. Damit es nicht von der Verzahnung rutschen kann, ist es je nach Motorrad-Modell, mit einer Splinte, Mutter bzw. Sicherungs-Schraube gesichert. Ist diese Sicherung nicht fest genug, kann sich das Ritzel auf der Welle bewegen bis die Verzahnung nicht mehr hält (im Extremfall kann das Ritzel von der Ausgangswelle fallen) - dann dreht die Welle, aber das Ritzel wird nicht "mitgenommen". Der Fall, dass die Verzahnung ausgelutscht wäre, hatte ich noch nie (Welle und Ritzel sind gehärteter Stahl, kann mir nicht vorstellen, dass die Verzahnung sich auflöst, zumal das ja ohne jegliches Spiel montiert wird).

    Also: kontrollieren, dass das Ritzel korrekt gesichert ist, dann einen Gang einlegen und sehen ob sich die Ausgangs-Welle dreht. Wenn die dreht, aber das Ritzel nicht, dann Ritzel abmontieren und kontrollieren ob der Verschliess am Ritzel (hoffentlich) oder an der Welle vorliegt - was dann teuer werden kann, da man für einen Tausch den halben Motor zerlegen muss. Wechsel von Ritzel ist kein Thema, kostet paar Franken und ist innert Minuten erledigt.

    Bitte auf die Kette aufpassen, falls die Kette auf Höhe Ritzel gerissen wäre (nicht unbedingt ersichtlich mit grossen Ritzel-Abdeckungen) kann das unschön Enden wenn man den Gang einlegt. Also kurz mal Motorrad paar Meter schieben, dann würde die Kette abfallen, wenn dort was im Argen läge.

    Wenn die Getriebe-Ausgangswelle nicht dreht, dann liegt der Fehler nicht am End-Antrieb, dann würde die Suche bei Kupplung und (eher Spezialisten vorbehalten) beim Getriebe weitergehen. Scheint hier jedoch eher ein Endantrieb-Problem zu sein, somit erst mal beim Einfachen anfangen und dann weiter schauen, wenn das nicht hilft.

    Ich würde die Sache mal anders angehen und fragen wie es denn kommt, dass ein "Ausländer" sich ein in der Schweiz eingelöstes Motorrad kauft - obwohl er in der Schweiz gar keinen Wohnsitz hat und sich demzufolge eine Zulassung zumindest schwierig (wenn nicht unmöglich) gestaltet.

    Das Fahrzeug in einem Land zuzulassen, aber dann (fast ausschliesslich) in einem zu fahren dürfte wie mehrfach erwähnt seitens Zoll und Versicherungen problematisch werden, das Problem gibt es schon seit längerem auch bei CH-Geschäftswagen von Personen welche in Deutschland wohnen und das Auto "mit nach Hause" nehmen . Möglich wäre aber, das Motorrad auf den Vater (mit Wohnsitz Schweiz) einzulösen und das für gelegentliche Ausflüge (auch nach DE) "auszuleihen". Ich schätze, dass da durchaus auch mal ein Wochenende drin sein sollte ohne das gleich die Zollfahndung auftaucht, aber 100% sicher kann man sich da nicht sein.

    Andere Lösung: Zweitwohnsitz in der Schweiz und dort das Motorrad einlösen. Ob sinnvoll ist eine andere Frage, hat viel mit Administration zu tun - und Steuerbehörden oder Sozialwerke können schon mal auf die Idee kommen zumindest Fragebögen zu versenden um eine allfällige Steuerpflicht abzuklären (wobei: ohne Einkommen ist das auch irrelevant).

    Die "gängigste" Lösung ein Fahrzeug aus einem anderen Land einzuführen wurde ja auch bereits angesprochen, das dürfte sich so ähnlich gestalten wie umgekehrt ein Import in die Schweiz. Unschön ist hier halt die DE-Mwst welche mit 19% des Kaufpreises / Marktwertes zuschlägt - ohne die in der Schweiz auf den Kaufpreis bereits bezahlte Mehrwertsteuer als Privatperson wieder zurückfordern zu können. Das der Tüv (oder eventuell DEKRA) für die DE-Zulassung dann noch so ein paar Eigenheiten haben (z.B. Reifenbindungen welche es in der Schweiz nicht gibt) ist dann ein anderes Thema, welches aber keine unüberwindbaren Hindernisse darstellen sollten. Je nach Alter/Zustand könnte dafür eine allfällige Abgasmessung etwas mühsamer werden, vor allem wenn die Maschine seitens Leistung nicht den Zulassungs-Kriterien gemäss Typenschein entspricht. Wenn auf dem COC bzw. der Zulassung dann mehr als 15PS zertifiziert werden (weil Original so OK), dann hat man wieder das Problem, dass der A1-Ausweis nicht passt - das Problem hat man aber in der Schweiz auch (ist nicht die Frage wie viel Leistung die Kiste effektiv hat - wenn die mehr als 15PS eingetragen hat, kann man sie mit A1 halt einfach nicht fahren oder hat zumindest nach einer Kontrolle ein fettes Problem am Hals weil man ein Fahrzeug führt für welches man gar keinen passenden Ausweis hat - das kann dann auch bei einem Unfall, auch einem nicht selbst verschuldeten, ganz üble Folgen haben).

    Man kommt wieder auf die Ausgangsfrage zurück - weshalb man sich denn so eine Maschine überhaupt kauft, wenn man dafür weder den nötigen Ausweis hat noch einen Wohnsitz um die Maschine zulassen zu können. Seitens Auswahl dürfte die in DE ja deutlich grösser und das Preisniveau niedriger sein, wäre einfacher gewesen so eine Maschine direkt in der näheren Umgebung zu kaufen.

    Na, dann wünsch ich jetzt schon schöne Ferien im 2025 :winking_face:

    War jetzt 3x in Folge im Oktober auf Sardinien (leider nicht mit dem Motorrad, kann aber noch kommen :smiling_face_with_hearts: ), eine Woche ist da halt schon sehr kurz mit der Anfahrt welche sich zieht mit der Fähre (war letztes und vorletztes Jahr fast 3 Wochen, dieses Jahr 2). Wenn's irgendwie geht, dann versuch bisschen zu verlängern - das lohnt sich weil insbesondere im Süden coole Strecken vorhanden sind (z.B. SS125 Gegend Gala Gonone bis Tortoli) und es zu Schade wäre nur den teilweise doch stark befahrenen Küstenstrassen im Norden zu folgen. Auch im Innern des Landes hat es super Strecken - zudem oft sehr leer (nicht zum Rasen...sondern weil die Italiener und teilweise Touristen manchmal eine etwas eigenwillige Fahrweise an den Tag legen und Schilder oder Strassen-Markierungen eher als farbliche Unterhaltung statt einzuhaltende Regelungen ansehen).

    September hat den Vorteil, dass noch deutlich mehr Campingplätze offen sind, das wird nach Anfang Oktober dann etwas zäh wenn man mit Zelt unterwegs ist und ab Mitte Oktober sind dann auch die paar noch offenen Plätze oft ausgebucht.

    Bin noch nicht sicher weil Ferienplanung 2025 noch komplett offen - aber eventuell nächsten Juni wieder :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Der Preis ist wirklich gut, Djerba kostet (mit Kleinbus) fast 1600 und ist auch auf 1200 runter gesetzt. Für Italien (Sardinien) sind die Preise leider nur unwesentlich gesenkt worden - zudem würde ich GNV eher nicht mehr buchen (sehr laut, sehr dreckig, viele Verschiebungen).

    Wer Marokko auf dem Plan hat - top Angebot!

    Top, genau so wird das gehen. Die Frage ist dann bloss, ob du zufällig am selben Tag von Import einen Mfk Termin bekommst, ich glaub man darf nur an dem Tag ohne Nummer fahren. Sag uns wie du in DE zu einer Tageszulassung kommst, das könnte den einen oder anderen noch interessieren.

    Um Missverständnisse zu vermeiden: ja, wenn der Händler den Spediteur beauftragt, dann ist es ein direkter Export, keine Mwst geschuldet (Du erhälst die Ware erst in der Schweiz). Wenn du den Spediteur beauftragt, dann gibt es erst eine Lieferung an Dich (quasi im Laden), dann ein Transport "irgendwohin". Egal ob am einen anderen Standort in DE oder CH - der Händler hat in DE an Dich geliefert und kann nicht anders als DE Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen (kannst du beim Export natürlich zurückfordern, aber auf der Rechnung ist sie drauf weil Lieferort für den Händler DE ist - ob Du, ein Kollege oder eine Spedition das Teil abholt, interessiert ihn nicht.

    Womit man wieder am Anfang wäre - wenn du eine RG ohne Mwst willst, muss der Händler exportieren - das kann er selber oder eben mit Auftrag an einen Spediteur tun. Somit liegt der Zoll auch nicht falsch mit der Aussage, nur eben muss der Spediteur im Auftrag von Lieferant und nicht von Kunden handeln.

    Also - mit Händler klären wie das laufen muss, die Kosten übernimmst am Ende ja eh du. Man merkt langsam, wieso kleine lokale Händler sich eher schwer tun mit Export, grösser versenden schon mal weltweit und haben dazu die nötigen Kontakte. Ob der Preis der Selbe bleibt ist halt die andere Frage, gratis arbeitet keiner und administrativ kosten müssen auch gedeckt werden. Deshalb wie erwähnt Vergleichs Offerten in der Schweiz einholen, vielleicht liegt man gar nicht mehr so viel höher als wenn man alles zusammen zählt und auch noch Selbstkosten rechnet.

    Wenn in DE zugelassen, vereinfacht das die Sache . Einerseits ist die Maschine dann schon mal zugelassen worden (brauchst natürlich trotzdem ECE-Übereinstimmungserklärung), andererseits kannst Du selber Fahren bzw. das Teil problemlos selber transportieren.

    Wenn Du in DE eine Zulassung willst um selber zum Zoll zu fahren (bzw. das Motorrad selber dahin zu transportieren), dann kann dir der Händler keine Rechnung ohne DE-Mwst machen (Warenlieferung ist am Ort wo man die Verfügungsgewalt über die Ware erhält - wenn das in DE der Fall ist, ist DE-Mwst geschuldet). Zwar kann der Händler bei Exportnachweils die Mwst zurückerstatten, aber eben - er kann, er muss nicht (und die Rechnung muss dann selbstverständlich auf Dich lauten und nicht auf einen allfälligen Dritten der eventuell eine Zulassung beantragen soll). Wenn der Händler eine Spedition beauftragt, dann geht die Verfügungsgewalt erst bei Übergabe an den Endkunden über - wenn die Spedition also über den Zoll fährt, dann ist in DE gar keine Mwst geschuldet. Als Privater bist Du kein Spediteur (die sind an der Grenze registriert, haben diverse Verpflichtungen und haften für Zollschulden), hast somit eigentlich keine Möglichkeit ein nicht versteuertes Motorrad in DE selber zu transportieren. Die Idee selber mit dem Bus das Motorrad unversteuert beim Händler abzuholen fällt somit aus.

    Wenn man es "einfach" haben will, dann also Händler beauftragen für Spedition ins Ausland und den Spediteur die Zollabwicklung machen lassen. Oder eben in DE Tageszulassung beantragen und dann selber zum Zoll um dort den Export bzw. Import nach CH zu machen. Nachteile ist hier, dass man in DE die Mwst bezahlen und eine Versicherung abschliessen muss um ein Nummernschild zu erhalten. In DE sind Nummernschilder persönlich (die werden nicht wie bei uns "verliehen"), gibt somit Kosten und Aufwand welche auch bezahlt werden müssen - zudem eher unwarscheinllich, dass Du ohne DE-Adresse eine Versicherung erhälst. Die Händler haben meist Möglichkeiten (wie bei uns - Händlerschilder u.ä.) spezielle Zulassungen zu beantragen, ich würde das mal mit dem Händler besprechen und sehen was er als beste Lösung sieht bzw. anbieten kann.

    Noch was: Wenn die Maschine "pro Forma" vom Händler an einen Privaten verkauft wird (der die dann zulässt und sie dann Dir verkauft), dann bekommst Du die Mehrwertsteuer gar nicht zurück (Verkauf ist dann Privat an Privat, da gibt es weder Umsatzsteuer noch Vorsteuer-Rückerstattungen). Ob es möglich ist das eine Privatperson eine Versicherung in seinem Namen aber für deine Maschine abschliesst, ist dann auch höchst fraglich, Du riskierst hier in DE Steuerschuldner zu werden, da davon ausgegangen werden muss, dass Du das Motorrad in DE erworben hast zur Vermietung bzw. eine Art Leasing betreibst. Ich wäre vorsichtig mit solchen Ideen, das kann ganz schnell ganz übel teuer werden und zu Mehrfachbelastungen bei Zoll und Mwst führen, zudem müsstest Du in DE ein Gewerbe anmelden - dein Steuerberater wird's freuen :smiling_face: .

    Wie erwähnt: kein Grund zur Panik, nur eben erst sauber durchdenken und abklären - am Besten eben mit dem Händler zusammen, denn der hat nun mal als Gewerbetreibender mehr Möglichkeiten als eine (erst noch ausländische) Privatperson.

    Beim Import in die Schweiz werden Zollabgaben und Mwst fällig, somit hast Du in der Schweiz keine Probleme und kannst das Motorrad selber transportieren. Mit ausländischer Nummer fahren (falls in DE eingelöst) kannst Du dann aber nicht, denn die ausländische Zulassung wurde ja dann aufgehoben und der Fahrzeugschein annuliert. Die MFK wird Dir auch keinen Fahrzeugschein "auf Vorrat" senden, d.h. Du hast gar keine andere Wahl als das Motorrad dann am CH-Zoll mit dem Bus abzuholen weil Du ja noch keine CH-Nummer hast. Noch einfacher: der Spediteur liefert bis an deine Haustür..... (um noch mal daraf rumzureiten: der deutsche Lieferant muss die Spedition beauftragen damit keine DE-Mwst anfällt, sonst funktioniert das nicht).

    Die Rechnung dürfte passen.

    Nicht vergessen: die Verzollung geht nicht über die "normalen" Zollstellen für den Personenverkehr, man muss über eine Waren-Zollstation (nicht jeder Zollstation macht beides)

    Erwähne das nur, weil Waren-Transit am Wochenende geschlossen ist Öffnungszeiten und Feiertage (admin.ch) - kurz mal am Samstag abholen geht somit nicht.

    Kommt somit (rein rechnerisch natürlich) noch die eigene Arbeitszeit dazu um das Teil abzuholen und den Zollkram zu erleidgen.

    Als ich (vor paar Jahren) mal einen Honda-Händler aus der Bodensee-Gegend bei der Töffmesse in Friedrichshafen gefragt habe, hat der angeboten für einen relativ bescheidenen Aufpreis auch gleich den ganzen Zollkram zu erledigen, das wäre für mich aktuell klar die bevorzugteste Variante wenn man was in Grenznähe kaufen will. Hab ja auch selber importiert, würd ich mir für die paar hunderter nicht nochmal antun.

    Noch was: Du darfst selber kein Motorrad in DE transportieren welches nicht zugelassen bzw. nicht verzollt ist, hier wird aber vermutlich die Spedition ins Spiel kommen - die müssten wissen was für Papiere sie brauchen, wenn sie Fahrzeuge transportieren. Mehrwertsteuer ist in der Regel nicht so das Problem (beim Händler aber vorher abklären ob die wirklich die Mwst zurückerstatten beim Export - rein rechtlich ist keiner dazu verpflichtet, wenn er den Export nicht selber durchführt und somit eben nie Mwst ausweisen muss), aber fallfällige Zollabgaben oder Kosten für Tages-Zulassungen u.ä. werden nicht zurückerstattet.

    Frag auch mal nach bei http://www.maute.ch nach einem Vergleichsangebot. Der macht Direktimport und dürfte (je nach Marke/Modell) auch Preise machen können welche ganz attraktiv sein können (Billig ist anders, aber ein in CH zugelassenes Fahrzeug, auch wenn ohne CH-Typengenehmigung, beim CH-Händler abzuholen ist eben dann doch einfacher als sich mit dem ganzen Zollkram auseinanderzusetzen). Auch nicht vergessen: Wenn die Karre aus irgend welchen Gründen zum Garantiefall wird, wird der lokale Händler keine grosse Hilfe sein - auch der CH-Importeur wird sich nicht drum kümmern wollen. Kann also heissen, dass man für jede Kleinigkeit wieder ins Ausland fahren muss und wieder mit Zoll zu tun hat. Ist, so lange die Maschine selber fährt ja nicht so ein Problem, wenn man aber keinen Hänger / Bus hat und die Karre streikt, wird's schon wieder mühsam.

    Soll keinesfalls davon abhalten es selber zu versuchen, nur eben vorher alles wirklich sauber abklären, denn ein Motorrad welches (z.B. mangels ECE-Bescheinigung) gar nicht eingelöst werden kann, taugt halt nur fürs Schaufenster. Und dafür ist es dann eben sowieso zu teuer.

    HONDA EM1 e, Roller, Neufahrzeug, CHF 3'830.- (motorradhandel.ch) Tatsächlich: 1'999.- (SG, diverse Angebote)

    Für Zürcher darf's etwas mehr sein :winking_face:  HONDA EM1 e, Roller, Neufahrzeug, CHF 3'830.- (motorradhandel.ch) (2'399.- /Volketswil)

    Führerschein ist A1, Kategorie A1 - Führerausweise (fuehrerausweise.ch)

    Für den Preis echt ein Hammer-Angebot, da bezahlt man ja für fast jedes Pedalec schon mehr - und für die schnellen E-Bikes (bis 45 Km/h) ist ja auch schon ein Ausweis erforgerlich .

    Optisch gerade noch so OK - als Alternative für den Nahverkehr. Das Teil bekommt man offenbar nur im Leasing, die (bis zu) 2K sind eine Eintauschprämie wenn man sich was neues kauft (bei zurbrueggbikes.ch wird das Teil mit ab 2'399 beworben - davon ausgehend, dass hier die knapp 2K abgezogen sind, müsste der Ladenpreis dann eher gegen 4'500 liegen. bei Honda Deutschland wird der Normalpreis übrigends mit 5'990 Euro aufgeführt (Aktions 4'300 Euro) - dürfte also nichts werden mit den 2K welche man bei der Werbung auf den ersten Blick vermuten könnte. Mehr Details hier: Honda steigt ein! Elektro Roller EM1 e im Test (youtube.com)

    Was ich eher nicht verstehe ist BMW, weiss nicht was sich die Designer gedacht haben, als sie das da gezeichnet haben - zu einem Preis der dann doch locker 3x höher liegt als bei Honda CE 02 | BMW Motorrad (bmw-motorrad.ch)

    Ausführlicher Test hier: Neue Gattung! BMW CE 02 Test 2024 - Eindrücke, Reichweite, Laden (youtube.com)

    Technik ist sicher deutlich hochwertiger (auch Leistung bis 11 Kw möglich), aber irgendwie dann eben optisch doch gewöhnungsbedürftig.

    Und ja, teurer geht immer: das höher gestufte Modell CE 04 | BMW Motorrad (bmw-motorrad.ch) ist ab schlappen 13'200 zu haben. Von Vorne ja auch noch einigermassen erträglich, sonst aber auch eher schwierig vom Design (wobei: der C1 Kabinenroller hat sich ja auch irgendwie verkauft - Hauptsache steht BMW drauf...)

    Wenn BMW bei den weiteren Modellen nicht heftig am Design feilt, wird das wohl kein geglückter Start ins Elektro-Zeitalter, die erste Studie

    BMW präsentiert Elektro-Motorrad-Prototyp | Tourenfahrer ist nicht eben ein Blickfänger - und an die Preise für die 100 Kw-Variante darf man gar nicht denken.

    Aber - es geht was in Sachen Elektro. Dran bleiben, vielleicht ist das ja fahrtechnisch eine Revolution und das Auge gewöhnt sich mit den Jahren auch immer wieder an neue Designs.

    Ich nehm's nicht persönlich :smiling_face_with_smiling_eyes:. Bin ja selber (mehrere) Sportmaschinen gefahren und weiss, dass die Spass machen (insbesondere die Renntrainings auf abgesperrten Strecken bleiben noch ewig in Erinnerung). Nur eben: mit 24 KW und für Einsteiger halte ich das nicht für die perfekte Kombination, man kann sich die Prüfung einfacher machen. Heisst ja nicht, dass man es muss - nur muss man vielleicht etwas mehr Zeit (und Geld für die Drosselungen bzw. Eintragungen) aufwenden als das unbedingt nötig wäre, zudem halte ich es, was aber eine ganz persönliche Einschätzung ist, für fragwürdig eine >100PS Maschine dermassen runter zu drosseln - ist irgendwie Schade für die tolle Technik welche dahinter steckt um die offene Leistung rauszukitzeln. Soll ja nur eine Anregung sein sich das zu überlegen wenn man vor der Wahl steht was man sich denn zulegen will. Da die Maschine ja vorhanden ist, gibt es natürlich keinen Grund diese nicht zu fahren :slightly_smiling_face:

    Na denn - geniesst die schönen Herbsttage und denkt daran, dass Sportreifen langsam Mühe haben auf Temperatur zu kommen (Hinweis weil sich mein Sohn 300 Meter nach dem losfahren in der ersten Kurve hingelegt hat weil die Reifen weggeschmiert sind - und das waren Touren-Reifen welche noch einiges mehr Reserve haben als Sportreifen...wie sie z.B. bei einer 600RR üblicherweise aufgezogen werden :fearful_face: ). Immerhin: mit Lederkombi nichts passiert - lohnt sich auch als Einsteiger (mit 35Kw) in vernünftige Ausstattung zu investieren.

    ich frag mich, was man davon hat eine 600 RR mit 24 KW zu fahren :face_with_rolling_eyes: - und dann auch noch irre Geld für eine Akra-Anlage auszugeben.

    Nicht falsch verstehen, ich mag's jedem gönnen sein Traumbike zu fahren (und die kleine RR ist echt nicht übel, bin die auch Probe gefahren, hatte mir dann aber doch zu wenig Drehmoment, weshalb ich bei V2 und 1000ccm gelandet bin :face_savoring_food: )

    Wenn man als Fahranfänger mit A- fahren muss und damit zur Prüfung gehen will, macht man sich die Sache unnötig schwer. Egal ob 8en oder Kreis - mit dem (eigentlich inakzeptablen) Lenkeinschlag, dem in unteren Drehzahlen kaum vorhandenen Drehmoment und der geringen Schwungmasse des Motors wird das sehr viel Übung brauchen, damit man die nötigen Punkte erhält (ich glaub ich hätte es nicht hinbekommen, aber ich hab eh keine Ahnung von Motorrad fahren :pleading_face:).

    Auch wenn Akra immer nett ist - die Honda Original-Anlagen sind robust und langlebig (nur halt bisschen schwer, ist aber bei 24 Kw eh kein Thema mit dem Leistungs-Gewicht bei sportlichen Einsätzen), ich würd mir da gut überlegen ob das Geld nicht besser bei Fahrstunden angelegt ist. Soll natürlich nur eine Anregung sein, ist ja nicht mein Geld :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Wenn das ganze rumgebastel mit falschem Eintrag für die offene Leistung mit L auf Probe auffliegt, könnte es eine ganze Weile dauern, bis er überhaupt irgendwann wieder Motorrad fährt - schon gar nicht offen (mal abgesehen von oben erwähnten Kosten wegen Bussen usw.). Und Autoführerschein (falls noch nicht vorhanden) dürfte dann auch nicht mehr ganz so einfach zu beantragen sein, wenn man quasi als Straftäter im öffentlichen Verkehr erwischt wurde.

    Wenn ich mal raten darf, dürfte es aber sowieso eine Frage der Zeit sein bis der Ausweis entzogen bzw. sogar das Motorrad beschlagnahmt wird - wer mit solchen Gedanken spielt dürfte sich kaum auch nur annähernd an die Geschwindigkeiten halten (ist mit so potenten Rennsemmeln auch mental anstrengend, wenn man dem Forum hier glaubt, geht ja der erste Gang bei der 750er schon bis ca. 130 Km/h und somit über dem was maximal auf der Autobahn erlaubt ist...

    Selbst 24 Kw reichen locker für CH-Geschwindigkeiten (auf Pass-Strassen kann's bisschen zäh werden mit überholen), da offenbar die Kohle für eine 750er vorhanden ist, spricht doch nichts dagegen sich erst mal ein einfaches Motorrad mit vom Werk extra für Einsteiger ausgelegter Leistung zu holen und damit Erfahrungen zu sammeln. Dürfte auch für die Prüfung etwas einfacher sein, gerade die 8en oder sonstige Manöver sind mit einer Sportmaschine nicht unbedingt einfacher zu bewerkstelligen als mit einer die eine etwas weniger sportliche Haltung vom Fahrer verlangt. Machen kann man es natürlich schon, aber wenn offenbar schon 1 Jahr mit L unterwegs und gemäss eigener Angabe noch einmal gut 2 Jahre welche dazu kommen scheint Strassenverkehrs-Ordnung gerechtes Fahren oder Prüfungs-Anforderungen nicht die Stärke zu sein, da liegt der Tipp sich erst mal mit etwas gemässigteren Fahrleistungen abzugeben vielleicht nicht allzu weit daneben :winking_face:

    Ob 750er oder 600er (die 600er war schon spassig auf der Probefahrt, aber so als Langzeit-Bindung um mit maximal 80 Km/h durch die Gegend zu gurken?) dürfte kaum eine Rolle spielen, beide sind auf Rennstrecken deutlich besser aufgehoben als beim heimischen Kolonnenverkehr und machen im Grunde wenig Sinn im täglichen Verkehr.

    Soll ja nur eine Idee sein sich was gutes zu tun, entscheiden muss immer noch jeder selber ob sein Material für den gewählten Einsatz taugt. Wenn Rennstrecke eine Option ist, dann ist Drosselung natürlich Quatsch, dann braucht man aber auch nicht unbedingt ein zugelassenes Motorrad wo jedes Bauteil viel kostet weil's strassenzugelassen (und wenn nicht Originalteil teilweise eingetragen) werden muss, falls es mal ersetzt werden muss.

    Wie lange man schon fährt tut nichts zur Sache ob man es gut kann bzw. gut genug für den Prüfer. So gesehen eben irrelevant wie lange man in Südamerika unterwegs war, die Anforderungen an den Ausweis sind nun mal verschieden.