Brrr Winter

  • Bimene Sturz isch das de grössti Scheiss – brennt sich wie Jeans i'd Huut i. Dummi Idee also…

    Versuche es mit dem iXS Mirage II Handschuh. Damit dürftest Du nicht kalt bekommen. Dazu
    hat es im Handschuh genug Platz dass es die Zirkulation nicht unterbindet. Damit fahr ich am
    Morgen früh bei 5° die 50km zur Arbeit…

    Wurde von einer Feministin gefragt wie ich das mit den lesbischen Beziehungen so sehe…
    "in Full-HD" war offenbar die falsche Antwort…

  • Bimene Sturz isch das de grössti Scheiss – brennt sich wie Jeans i'd Huut i. Dummi Idee also…

    kä dummi Idee: Diä Händsche si ja us Läder. Lammfell.

  • leder isch nid eifach per se dicks, zächs material :winking_face:

    Wurde von einer Feministin gefragt wie ich das mit den lesbischen Beziehungen so sehe…
    "in Full-HD" war offenbar die falsche Antwort…

  • DE Lederdress isch top, chasch scheuere und scheuere – hebt 1a :grinning_squinting_face:

    Was i gmeint han isch das Oma-Händ au Leder sind, wenn aber d Oma über de Parkplatz schliifsch quietscht si…

    Wurde von einer Feministin gefragt wie ich das mit den lesbischen Beziehungen so sehe…
    "in Full-HD" war offenbar die falsche Antwort…

  • Bin ich der Einzige der dem Tread nicht (mehr) folgen kann?
    Die Frage war doch eigentlich nicht wie man sich bei kühlen Temperaturen vernünftig anziehen soll (das Material scheint vorhanden), sondern was man mit der Winter-Ausstattung im Hochsommer machen soll?

    Nun, was soll man dazu sagen: zieht man im Sommer ne Badehose oder einen Wintermantel an? Das dürfte mal ganz grundsätzlich der Aussage entsprechen, dass man mit einem einzigen Satz Klamotten eben nur sehr mässig über die Runden kommt. Beim Mopped-Fahrern kommt dazu, dass nicht nur dieTemperaturen unterschiedlich sind, sondern auch meisten Fahrtwind vorhanden ist - und dazu von extrem trocken bis Sturzflut unter einer Gewitterzelle nun mal alles möglich ist. Klar - Top-Ausstatter machen Klamotten welche (z.B. durch Lüftungen und einzippbare Winter-Isolationen) einen sehr grossen Bereich abdecken, aber zwischen unter Null (war so etwa -10°, plus Fahrtwind) und Wüste (gemessen 56° im Jeep, Angaben im Schatten illusorisch, weil es in Dünengebieten keinen Schatten gibt) ist ein zu grosser Unterschied, dass man das noch wirklich gut mit einem Satz Klamotten abdecken kann.

    Zum Glück ist es in der Schweiz aber nicht ganz so krass, zwischen 10 und 30 Grad bekommt man durchaus mit vernünftigen Klamotten hin - vielleicht noch ein Regenkombi dazu (für Regen oder als Windschutz wenn's wirklich kalt wird) und zumindest der Durchschnitt ist abgedeckt.

    Um zum Thema zurückzukommen: Protektorenjacke und leichter Pulli bzw. T-Shirt würde eigentlich gehen, wird in ähnlicher Form von Cross- und Endurofahrern gemacht. Problem: die Klamotten sind nicht winddicht, es ist somit auch mitten im Sommer mit einer richtig heftigen Erkältung und (je nach Protektoren-Version) mit langfristigen Problemen seitens der Nieren und Gelenken zu rechnen. Bei Enduro- und Motocross ist das weniger ein Problem, weil die Fahrzeit viel kürzer ist (20 Minuten dauert ein Crosslauf etwa), die Geschwindigkeit viel geringer ist (beim Enduro wird viel "gefüsselt und geschoben") und das eben eine extrem schweisstreibende Geschichte ist. Auf der Strasse ist das in der Regel kein Thema, da sollte man auf passenden Windschutz achten.

    Ich habe das einfach gelöst: im Winter relativ dicke (Touren-)Jacke angezogen, teil mit Pulli drunter und wenn's ganz arg wird noch Regenkombi zusätzlich drüber, im Sommer Protektorenjacke mit einer leichten Endurojacke (Cordura mit Lüftungsöffnungen), perfekt, wenn man da bei Bedarf (bei mir eben fürs Gelände) die Ärmel wegzippen kann. In der Übergangszeit entweder Tourenjacke mit T-Shirt oder aber Endurojacke mit leichtem Fliess-Pulli als Wärmespeicher.

    Am Körper selber ist Temperatur meist relativ problemlos (auch wenn heiss, dann schwitzt man, oder halt kühl, dann wärmt man sich in einem Spunten mit einem heissen Kakao wieder auf), die Probleme kommen IMMER von Füssen und Händen. Mal sifft der Schweiss durch Handschuhe und quillt über den Rand vom Schuh, mal sind die Hände dermassen abgefroren (auch mit Griffheizung!) dass man nicht mehr Kuppeln oder Gas geben kann bzw. spührt man eine Woche lang die Zehen nicht mehr wenn's richtig arktisch wird. Abhilfe im Winter haben kurzfristig Snowboard-Handschuhe gebracht (mit Kevlar-Pads), aber damit kann man nicht mehr vernünftig steuern. An den Füssen waren die Wanderschuhe (Steigeisenfest, somit ähnlich eines Cross-Stiefels) noch am wirksamsten, aber weil man die Beine nicht bewegt, ist dann nach 1-2 Stunden auch da das Ende der Leidensfähigkeit erreicht.

    Egal ob ganz heiss oder kalt - ausser den Extremitäten (immer ein Problem, auch beim MTB oder Skifahren) kommt dann irgendwann noch der Helm ins Spiel. Da können die Hersteller erzählen was sie wollen, aber bei unter Null Grad beschlägt jedes Visier - ist nur eine Frage der Zeit (mal schneller, mal dauert es paar Minuten mehr). Lösung bei mir: offener Crosshelm für den Sommer und Ingetralhelm mit Top-Windschutz und guter Belüftung für den Rest vom Jahr. Aber eben: immer nur ein Kompromiss - für die paar Stunden im Winter mag das gehen, wer bei jedem Wetter mit dem Töff zur Arbeit fährt wird da sicher zu extremeren Lösungen (z.B. Visier-Heizung) greiffen müssen bzw. zumindest einen zweiten Integralhem besorgen, wenn er ein reines Strassen-Mopped fährt.

    Marc

  • Hy Marc

    Also erstens vielen Dank für deine ausführlich beschriebenen Erfahrungen, Tipps und Infos.
    Von diesem Text werde ich bestimmt etwas Mitnehmen Danke.

    Wünsche gute Fahrt!
    :grinning_squinting_face: