Ein Paar Anfängerfragen :)

  • Hallo zusammen

    Vor einigen Wochen habe ich mich hier ein bisschen beraten lassen, welches Motorrad denn für mich passend sein könnte.
    Ich habe mich für die Fantic Caballero 500 entschieden und bin mega happy damit :grinning_face:
    Am Sonntag habe ich sie bekommen und bin seitdem schon einige Stunden rumgefahren. Dabei habe ich ein paar Dinge festgestellt, wo ich mir nicht ganz sicher bin, wie ich damit umgehen soll. Vielleicht hat ja der eine oder andere Lust mir meine Noobie-Fragen zu beantworten. Den Grundkurs habe ich erst in drei Wochen.

    1. In Neutral schalten
    Wenn mein Töff steht, finde ich es unglaublich schwierig in N zu schalten. Beim Fahren hingegen ist es super einfach in N zu schalten. Auch nach dem ich den Töff abgeschaltet und wieder angeschaltet habe (nicht den Motor, komplett mit dem Schlüssel) dann ist es wiederum super easy in N zu schalten. Ist das Normal und was ist der Grund?

    2. Spiegel einstellen
    Irgendwie fühle ich mich nicht ganz sicher mit den zwei Spiegeln. Der mittlere vom Auto vermisse ich. Ich habe sie jetzt schon ein paar mal umgestellt, aber so richtig zufrieden bin ich nicht. Beispielsweise Hang-aufwärts oder abwärts sehe ich eigentlich nur den Asphalt direkt hinter mir. Je steiler, desto schlimmer. Das stört mich und verursacht Unsicherheit, wenn ich nicht was hinter mir ist. Ist das Normal und sieht man auf dem Motorrad einfach weniger wie im Auto?

    3. Schulterblick
    Kopf drehen reicht nicht aus, sondern ich muss effektiv den Oberkörper mitdrehen, dass ich auch behaupten kann, ich habe wirklich gesehen was die Situation ist. Gerade wenn ich in den Spiegel nicht erkennen kann was hinter mir ist, muss ich ja meinen Kopf so weit drehen, dass ich auch hinter mich sehen kann. Wenn ich meinen Oberkörper mitdrehen muss, fällt es mir schwer den Töff gerade in der Spur zu halten. Bei anderen sehe ich aber immer nur, wie sie einfach kurz ihren Kopf drehen. Mache ich da was falsch?

    4. Lohnen sich Motorradstiefel
    Ich bin bis jetzt immer mit meinen Sicherheitsschuhen gefahren. Irgendwie sind diese aber recht "chlobig" und ich habe wenig Gefühl. Normalerweise trage ich Barfusschuhe :smiling_face: Ich spüre nur schlecht wie gut meine Füsse an den Hebeln positioniert sind. Motorradstiefel, die AAA sind, scheinen mir aber auch nicht besser zu sein, irre ich mich da?

    5. Anhalten entgegen dem Hang
    Es ist mir jetzt zweimal passiert, dass ich nicht gegen den Hang anhalten konnte (also mit dem Fuss unterhalb am Hang abgestanden bin) Einmal war auf der ersten Fahrt weil ich mich verkuppelt hatte und heute war es, weil ich auf dem Kies gerutscht bin.
    Das Motorrad ist natürlich dann mega schwer und ich kann es eigentlich nicht gut halten (bin ca 65kg). Das erste Mal bin ich tatsächlich hingefallen, beim zweitem Mal konnte ich es gerade noch so halten. Das Problem gibt es ja eigentlich ständig, auch auf schräger Strasse usw. Wie geht man damit um?

    Lieber Gruss:slightly_smiling_face:

  • HI Noy

    Willkommen im Forum, erst recht wenn es ein 24. Juni Kind ist. :grinning_face:

    Du wirst sicher einige Antworten erhalten, wenn ich dann Zuhause bin auch von mir.

    In einer Ménage à trois:

    Moto Guzzi Stelvio 1200 8V NTX & California II, BMW F650GS

    Getrennt:

    TS 50 ER RD 125 (2 Zyl.) RD 125 LC RD 250 YPVS

    VF 750 C, AN 125, AN 400 Burgmann

    Guzzi on tour

  • Einiges wird sich mit der Zeit geben - zB Schulter Blick. Ja, man sieht weniger als in einem (gut eingestellten) Spiegel im Auto, bei einem rsppeligen 1 Zylinder dann nochmals deutlich weniger. Aber: man ist auch nur 1/3 so breit und nicht mal die Hälfte so lang, das passt schon. Bei einem Fahrrad was nochmal halb so breit ist, hat man gar keine Spiegel - und das passt auch :winking_face_with_tongue:.

    Spiegel lassen sich einstellen und teilweise die Ausleger verlängern, musst halt bisschen ausprobieren damit man rausholt was drin liegt

    Neutral ist immer so eine Sache. Gibt Maschinen da bekommt man den fast nicht rein - und wenn man nicht sauber kuppelt und schaltet, hat man ihn dafür dauernd zwischen dem 1. Und 2. Gang drin. Manchmal hilft schon warmes Öl, manchmal die Kupplung einstellen - und manchmal nützt gar nichts. Ist halt nicht ein Auto, gibt dich vielleicht nach der Einfahrt Phase (sag's dem Mech, der prüft das beim 1. Service).

    Anhalten quer zum Hang - immer mit dem Fuss oberhalb am Hang. Ja, wird schwierig wenn dort der Schaltfiss ist, dann muss man halt im 1. bleiben und die Maschine mit der Kupplung am fahren hindern.

    An der Prüfung halt schauen das man richtig rum schräg steht, also im Voraus planen! Wenn die Karte einfach zu hoch ist (man mit keinem Bein vernünftig stehen kann), dann ist die Sitzbank zu hoch. Möglichkeiten gibt es hier einige, von tieferer Sitzbank bis Schuh

    en mit dicken Sohlen oder aFahrwek tiefer legen (muss eingetragen werden), aber meist ist es nur eine Frage der Gewöhnung schräg auf der Bank zu sitzen und eben nur ein Bein am Boden zu haben.

    Schutz Ausrüstung ist an der Prüfung obligatorisch, kommst an Motorrad Schuhen nicht vorbei. Würde ich auch sonst empfehlen, denn egal wie man mal ungewollt absteigt - Hände und Füsse kommen auf den Boden und man hat nichts anderes als Schutz als Handschuhe und Schuhe. Gibt inzwischen viele Modelle welche sich optisch nicht gross von normalen Schuhen unterscheiden und auch im Preis nicht exorbitant sind, wie sonst auch, einfach mal ausprobieren und das nehmen wo man sich am Wohlsten fühlt. Die Dinger sind auch oben verstärkt, womit sich der Abrieb vom Schalthebel nicht so schnell auswirkt, die Dinger halten dann ziemlich lange. Frage ist halt ob man zB Goretex haben will was viel kostet oder man zur Not ein paar Füsslinge dabei hat, damit im Regen nicht alles voll läuft. Aber ist bei Strassen- oder Wanderschuhen nicht anders, da gibt es kein gut oder schlecht - nur eben die Wahl.

    Einfach viel fahren, mit der Zeit erübrigen sich viele Fragen (und vor allem Manöver trainieren, geradeaus ist noch kaum einer gescheitert).

    Viel Spass :smiling_face_with_sunglasses:

  • Danke für deine Antwort. Was das vernünftig Sehen anbelangt bin ich halt schon sehr gewissenhaft. Ich weiss, dass ich genug sehe um keinen Unfall zu bauen, aber so 100% sicher bin ich mir dann doch nicht und das möchte ich eigentlich sein. (Das geht mir auch im Auto so). Auch auf dem Velo finde ich es nicht einfach ganz nach hinten zu blicken. Wenn man nur seitlich schaut, ist man eigentlich darauf angewiesen, dass das Auto hinter einem dich sieht.
    Ich glaube wenn jeder ehrlich wäre, geht es den meisten so. Kurzer Schulterblick, gefühlt eine Sekunde bis der Kopf verarbeitet hat was er gesehen hat und schon ist man 10 Meter weiter...

    Ja, das Motorrad ist wirklich bisschen hoch für mich. Sie haben es schon so weit es geht tiefer gelegt. Ich hab so etwa 3-5cm gewonnen. Ich kann mit dem Fussballen abstehen, aber mit der Verse nicht, da muss ich so schräg draufsitzen. Das ist aber sicher Gewöhnungssache. Ich hoffe der Experte findet das in Ordnung. Vielleicht kann man ja auch die Stossdämpfer etwas weicher einstellen, damit es etwas mehr zusammensackt wenn ich drauf sitze, oder ist das doof?

    Für die Prüfung braucht man btw. keine Motorradschuhe. Sie schreiben einfach festes Schuhwerk vor, das über die Knöchel geht. Meine Schutzausrüstung ist alles AAA, das war mir auch wichtig. Ich bin auch immer komplett eingepackt :smiling_face: Die Stiefel folgen alle der EN 13634, ob das jetzt ein Sneaker ist oder ein hoher Touring-Stiefel mit Protektoren. Da habe ich dann Entscheidungsschwierigkeiten, weil man schlecht vergleichen kann, wie sicher ein Schuh ist.

    Mit dem neutralen Gang werde ich sicher mal mit dem Mech schauen. Mit dem Daumen komme ich auch nicht so gut an den Blinkerknopf wenn ich gleichzeitig die Kupplung gezogen habe, mal schauen ob man das auch ändern kann.

    Einmal editiert, zuletzt von Noy (25. Februar 2025 20:04)

  • Ich kann dir nicht so eine ausführliche Antwort wie Yam660 geben aber ich denke die meisten deiner Problemchen, lösen sich von der Zeit alleine.

    Kurz: Das ist alles eine Übungs- bzw. gewohnheitssache, klar können wir dir Tipps geben aber schlussentlich ist dein bester Helfer die eigene Fahrpraxis.

    Kopf Hoch! Das wird schon mit der Zeit :smiling_face:

    Ich habe SERVER sein Auto beleidigt und muss darum diese Signatur tragen.

    ⬆️ Und ich stehe dazu 🫡

  • Wenn der neutral nicht rein "will"

    Lass die Kupplung sanft minimal "kommen", damit sich das Getriebe geringfügig dreht, kupple wieder komplett aus und versuche dann wieder den "natural" (sanft) einzulegen.

  • Wilkommen hier!

    Mal ein paar Antworten. Viele davon sind aber üblicherweise Subjektiv.

    1. In Neutral schalten

    Das ist stark vom Motorrad bzw. Getriebe abhängig. Bei den meisten Motorrädern ist es schwierig den N sicher zu treffen. Das braucht Übung und Gefühl. Abgesehen davon muss man N eigentlich praktisch nie einlegen. An Ampeln kannst du auch die Kupplung gezogen halten und wenn dich das ständige halten des Hebels stört dann schalte doch einfach den Motor mit dem Killswitch kurz aus. Wenns grün wird wieder Kupplung ziehen, starten und los fahren.

    Beim Motorrad gilt das gleiche wie beim Auto: Wer haltet der schaltet. Also immer im ersten Gang wenn das Fahrzeug stoppt. Fahrzeuge werden immer im 1. Gang abgestellt, nie im Neutral. Gerade bei Motorrädern wichtig da diese sonst sehr einfach durch einen kleinen Schubser über den Ständer nach vorne kippen und dann halt da liegen.

    Dazu gleich den Tipp: Plane beim anhalten immer wo du anhalten willst. Ein Motorrad wird nie Talwärts sondern immer Hangwärts parkiert damit der 1. Gang das Motorrad vom rückwärtsrollen abhält. Nie talwärts weil ein leichter Zug an der Kupplung oder ein rutschen/drehen des Motors führt dann halt dazu, dass das Motorrad über den Ständer fährt und kippt.


    2. Spiegel einstellen

    Das hängt extrem vom Fahrzeug und den Spiegeln ab. Die Fantic wird ja häufig sogar ohne Spiegel abgebildet. Vermutlich sind die eh nur in Ländern mitgeliefert wo diese obligatorisch sind. Lasse dich ggf. mal beraten oder montiere hochwertige Zubehörspiegel. Damit lässt sich schon einiges machen in Bezug auf Sichtbereich, Position (nicht nur SchulternArme/Ellbogen sichtbar) und Vibrationsfestigkeit. Gute Spiegel sind aber nicht ganz billig und mei9stens schon am Gewicht selbiger von schlechten unterscheidbar.

    Ich hatte mal Zubehörspiegel an meiner sonst sehr sanft laufenden FZ8 wo ich nicht mal bei 50km/h auch nur irgend etwas im Rückspiegel erkennen konnte. Mit den originalen Yamaha FZ8 oder FZ1 Spiegeln hingegen kann ich fast schon die Nummernschilder der hinter mir fahrenden Fahrzeuge im Rückspiegel lesen.

    Eine ganz so gute Spiegel-Sicht wie3 beim Auto kannst du prinzipbedingt nicht erwarten. Schon alleine die Position und Vibrationen verhindern ein entsprechend klares Bild. Auf dem Motorrad musst du halt den Kopf benutzen, helm drehen und auch dein Gehör einsetzen. Da gewöhnst du dich schon dran.


    3. Schulterblick

    Den Oberkörper mit zu drehen solltest du generell vermeiden. Wie du schon gemerkt hast lenkst du dann unweigerlich auch das Motorrad. Um das abzustellen brauchst du sehr viel Übung. Es kann helfen den Lenker nur ganz sanft zu greifen. Also quasi freihändig zu fahren um möglichst wenig Lenkkräfte zu übertragen.

    Mehr als ein seitlicher Schulterblick sollte aber auch nicht notwendig sein. Denn wenn du beim Spurwechsel kein Fahrzeug im Rückspiegel siehst und beim Seitenblick auch nichts siehst (bedenke auch dein peripheres Sehfeld) sollte ein Spurwechsel sicher sein. Beim Motorrad hast du ja eine bessere Rundumsicht im Helm als im Auto wo oft Sitze und B-Säule die Sicht versperren oder wie bei modernen Autos mit Schissscharten Fenster hinten und seitlich hinten überhaupt rein gar nichts erkennen kannst.

    4. Lohnen sich Motorradstiefel

    Gute Schuhe können deine Knöchel retten!

    Du stellst das aber gar nicht in Abrede. Wichtig ist, dass die Schuhe über die Knöchel gehen. Gute Arbeitsschuhe sind hier sicher auch ausreichend. Motorradstiefel sind aber vielleicht bequemer beim fahren. Gerade Arbeitsschuhe mit Stahlkappen können problematisch beim bedienen (Schaltehebel) sein.

    Ich stelle auch den Trend fest, dass immer mehr Motoradfahrer diese Motorrad-Sneakers fahren die teilweise nur knapp knöchelhoch sind. Muss jeder für sich entscheiden. Ich fahre immer mit hohen Stiefeln. Wenn mein Motorrad mal auf meinem Bein liegt kann das nicht schaden.


    5. Anhalten entgegen dem Hang

    Gleicher Punkt wie eingangs erwähnt. Du fährst Motorrad. Plane vor dem anhalten wie du dort anhalten willst und wie du da wieder weg kommst. Also beim parkieren auch gerne mal lieber vor dem Parkplatz anhalten und rückwärts rein stossen damit man danach wieder los fahren kann anstatt vorwärts ein zu fahren und nachher das Fahrzeug zuerst herausgeschoben werden muss um los zu fahren. Gerade weil du (wie ich) nicht sehr gross bist.

    Wenn du am Hang anhalten musst halte so an, dass dein Standbein (links) hangwärts steht. Wenn das nicht geht musst du im Notfall halt auch den rechten Fuss benutzen, dann kannst du aber die zur Hangsicherung nötige Hinterradbremse nicht verwenden und musst sehr vorsichtig mit der Vorderradbremse arbeiten. Für Anfänger nicht zu empfehlen. Achte also möglichst schon vor dem anhalten darauf wo du stoppst und wie du dann dein Fahrzeug sicher halten kannst. Normalerweise bleibt der rechte Fuss immer auf der Fussraste/Bremse. Der linke Fuss verlässt die Furssraten auch erst im letzten Moment (wenn das Motorrad schon gestoppt hat (ja, das fällt nicht gleich "instant" um).

    Ja, das Motorrad ist wirklich bisschen hoch für mich. Sie haben es schon so weit es geht tiefer gelegt. Ich hab so etwa 3-5cm gewonnen. Ich kann mit dem Fussballen abstehen, aber mit der Verse nicht, da muss ich so schräg draufsitzen. Das ist aber sicher Gewöhnungssache. Ich hoffe der Experte findet das in Ordnung. Vielleicht kann man ja auch die Stossdämpfer etwas weicher einstellen, damit es etwas mehr zusammensackt wenn ich drauf sitze, oder ist das doof?

    Tieferlegung passiert üblicherweise in ein Tieferlegungs-Kit hinten (muss eingetragen werden) und vorne ggf. durch durchschieben der Gabelholme an der Gabelbrücke. Vermutlich wurde letzteres schon gemacht bei dir.

    Über die Stossdämpfer kannst du keine Höhe regulieren. Du kannst meistens nur die Vorspannung einstellen. Bei deinem Gewicht spielt das aber in der Regel absolut keine Rolle. Das Motorrad wird nie so weich werden, dass es beim drauf sitzen noch 1-2cm oder gar mehr einsinkt. Also vergiss das.

    Wenn nötig kannst du noch zum Sattler gehen und den Sattel etwas abpolstern lassen. Für manche Motorräder gibt es auch extra niedrige Sitzbänke - erkundige dich mal.

    Ansonsten gibt's noch die "Damen" Variante: Schuhe mit extra dicken Sohlen (Plateau-Schuhe).

    Nach einer Weile dürfte dich das aber kaum mehr stören . Beim Fahren spielt es keine Rolle. Beim anhalten gewöhne dir an etwas weiter nach links zu sitzen bevor du den Fuss links absetzt. Das reicht locker für einen stabilen Stand.

    Du musst NICHT links und rechts gleichzeitig die Füsse flach auf den Boden bekommen können. Wie oben erwähnt bleibt der rechte Fuss IMMER auf der Fussraste bzw. auf der Bremse. Damit sitzt du automatisch etwas weiter links und hast das rechte Bein angewinkelt auf der Fussraste.

    Tipp für die Prüfung oder Soziusfahrten: Lass' den Ständer ausgeklappt bis dein Sozius aufgestiegen ist. Wenn er wie ein Hornochse aufsteigt und dich umreisst kippt die Maschine nur auf den Ständer und fällt nicht um. Sobald dein Sozius sitzt kannst du dann den Ständer hoch klappen und los fahren.

    The Sky isn't the limit!

    Ich bin gerade etwas neben der Spur. Macht Spass!

  • Lass die Kupplung sanft minimal "kommen", damit sich das Getriebe geringfügig dreht, kupple wieder komplett aus und versuche dann wieder den "natural" (sanft) einzulegen.

    Das ist aber eher der Tipp wenn man den ersten Gang nicht rein bekommt weil die Zähne im Getriebe sich blockieren. Hier dann einfach kurz die Kupplung kommen lassen oder leichten Druck auf den Schalthebel geben und die Kupplung ganz leicht kommen lassen bis der Gang rein flutscht.

    Beim Schalten von 2 nach N oder von 1 nach N passiert das nie weil dort keine Zähne sind die sich sperren könnten. Man nimmt ja nur den Gang raus.

    Häufigeres Problem ist hier, dass beim drücken nach oben nicht nur von 1 nach N sondern gleich nach 2 geschaltet wird und wenn man dann versucht wieder zurück von 2 zu N zu schalten sofort wieder 1 rein klickt.

    Ich rate generell davon ab N so zu benutzen (z.B. an Ampeln). Ein unbedachter Tritt auf den Schalthebel bei leufenden Motor in N und das Motorrad macht einen Satz nach vorne. Auch wenn bei den meisten Motorrädern der Motor dann sofort aus geht (abgewürgt) hilft das nicht viel wenn man dann umkippt weil man nicht auf der Bremse stand.


    Also empfehle ich wie oben beschrieben eher anhalten im 1. Gang. Dann Kupplung gezogen halten oder noch besser: Motor aus. Dann wieder im 1. Gang starten und los fahren. Geht auch nicht langsamer als in N schalten und dann bei grün auch noch wieder das Standbein wechseln zu müssen (man steht immer mit dem rechten Fuss auf der Bremse!). Also muss man zuerst den Fuss von der Bremse nehmen, rechts abstützen, Kupplung ziehen, mit dem linken Fuss den Gang rein machen und dann los fahren. Ausserdem passiert das losfahren dann ohne Sicherung mit der Fussbremse. Gerade für Anfänger ist das eine schlechte Methode.

    Also Anhalten und während dem Anhalten in 1 schalten. Dann linker Fuss auf den Boden und 1. Gang drin lassen bis zum losfahren. Alternativ kurz das Motorrad aus machen. Per Killswitch muss man dafür nicht mal eine Hand vom Lenker nehmen.

    Und NEIN, da geht nichts kaputt wenn du die Mühle über den Kilsswitch aus machst. Im Gegenteil; du weisst wenigstens, dass dieser auch noch funktioniert.

    The Sky isn't the limit!

    Ich bin gerade etwas neben der Spur. Macht Spass!

  • Wow, Danke vielmals für eure Antworten :smiling_face: !
    Ja, das stimmt eigentlich. Neutral braucht man nur selten. Ja, so wie ich das mit meiner Schaltung erlebe ist irgendwie anders wie ihr jetzt beschrieben habt. Das es nicht immer ganz einfach ist diesen einzulegen ist mir bewusst. Bis jetzt habe ich es immer nur geschafft vom 2. in den N zu schalten. Gelesen habe ich bis jetzt immer, dass man in den 1. schalten soll und dann in N. Er springt immer direkt vom 1. in den 2. es gibt auch einen stärkeren Widerstand als auf der fahrt und egal wie vorsichtig ich schalte, springt er immer gleich in den 2. (Hab das ein Mal etwa 20-30 Minuten lang probiert, ich hätte es doch mindestens 1Mal schaffen müssen...)
    Tatsächlich habe ich jetzt mein Motorrad immer in N parkiert, es blockiert aber auch die Räder, wenn es ausgeschalten ist oder der Ständer unten ist. Wenn ich auf der Fahrt angehalten bin habe ich das auch immer im 1. gemacht und dan mit der Kupplung wie du das beschrieben hast.

    Beim Autofahren wurde mir immer eingebrennt auch den Verkehr im Rückspiegel im Auge zu halten. So wie du jetzt schreibst, macht man das auf dem Motorrad nicht. Das macht schon Sinn.
    Beim Velo muss man ja tatsächlich ganz nach hinten schauen wenn man vom Velostreifen in die Mitte der Fahrbahn einspurt. Mit dem Motorrad ist man ja schon auf der Fahrbahn und was hinter einem ist, ist eigentlich irrelevant.
    Als Anfänger stört es mich einfach, wenn ich nicht weiss ob jemand hinter mir ist. Weil ich noch nicht so schnell fahre, würde ich die gerne vorbei winken. Das ist eigentlich auch der einzige Moment wo mir der N fehlt, weil ich ja dann die Hand nicht frei habe um zu winken :smiling_face: Wenn der Kill-Switch aber wirklich genutzt werden kann, ändert das gleich vieles. Tatsächlich wurde mir gesagt, ich solle das Motorrad immer mit dem Schlüssel ausschalten.

    Du hast jetzt gemeint, es ist einem Anfänger nicht zu empfehlen am Hang mit der Vorderradbremse zu arbeiten. Ich habe bis jetzt meistens nur diese benutzt. Ich habe auch das Anfahren am Hang nur so geübt, weil ich mit zwei Füssen abgestanden bin. Ich immer versucht mit beiden Füssen abzustehen, nur links und dann den Fuss auf der Bremse zu lassen, macht aber natürlich viel mehr Sinn.

    Dann probier ich das alles Morgen gleich mal aus :smiling_face: Mal schauen ob ich morgen ein Strässchen finde wo ich auch mal etwas schneller fahren kann und mal eine Notbremsung üben kann.

  • Für die Prüfung braucht man btw. keine Motorradschuhe. Sie schreiben einfach festes Schuhwerk vor, das über die Knöchel geht.


    Das mag sein. Nur versaust du dir u.U. den ersten Eindruck beim Experten, wenn du nicht in „vollständiger“ Töffmontur auftauchst. Das Risiko würde ich nicht eingehen. Klar hat er professionell zu sein und was erlaubt ist ist erlaubt blablabla, aber letztdendlich ist es seine weitgehend subjektive Entscheidung, ob du bestehst oder nicht, und er sitzt am längeren Hebel.

    Dein Spiegelproblem versteh ich nicht ganz. Du musst ja nur die Strasse und die Fahrzeuge direkt hinter dir sehen, und der Spiegel neigt sich ja mit der Strassenneigung mit, daher ist die richtige Einstellung geradeaus auch die richtige Einstellung am Hang. Beim Auto ist das ja genau gleich. Scheint mir ne reine Gewöhnungssache zu sein in deinem Fall.

    Schulterblick dito. Finde ich aufm Töff zehnmal effizienter als beim Auto, wo du noch die Säulen und anderes Gelump im Blickfeld hast. Mit der Zeit wirst du schon den Dreh rausbekommen und schaffst es auch zurück zu schauen, ohne dass du gleich in die Gegenspur donnerst. Allenfalls kannst du mal einen anderen Helm ausprobieren, die Sichtfelder sind da z.T. recht unterschiedlich.

    Mit dem Neutralen Gang kannst du mal den Trick versuchen, vom 2. Gang aus (geht auch vom 1., ist aber etwas schwieriger) sanft aber zackig - sprich mit etwas Gefühl (ev. halt 3-4x, ist keine Schande) ruckartig zu treten, als einfach „langsam“ Kraft auf den Hebel zu geben, bis es klickt - und eben dann durchrutscht. Vergleiche wenn du etwas schweres auf einer Unterlage exakt positionieren musst, dann machst du den letzten Millimeter auch nicht mit drücken, sondern mit gefühlvollem klopfen. Aber wie Yam sagt, das ist bissi Modell- und Öl abgängig, wie gut das klappt.

    Einer ist immer schneller - zum Beispiel ich :winking_face:
    Quod gratis asseritur, gratis negatur

    Einmal editiert, zuletzt von Boo (26. Februar 2025 00:01)

  • Ja, also meine Arbeitsschuhe sind schon ordentlich... Ob die jemand von richtigen Stiefeln unterscheiden kann, weiss ich nicht :grinning_face_with_big_eyes:
    Eigentlich möchte isch schon Stiefel kaufen. Ich bin mir aber unschlüssig ob ich mir ein richtig hoher wie ein Touringstiefel holen soll oder einer der etwas tiefer ist. Beispielsweise den Leatt ADV Hydradri in Hoch oder tief. Ein richtig hoher Stiefel würde wahrscheinlich auch mit meinem Schienbeinprotektor der Hose kollidieren.

    Ja, der Spiegel neigt sich schon mit, aber ich wahrscheinlich nicht, ich lehne mich wahrscheinlich nach vorne :grinning_face_with_big_eyes: Dann muss ich mich auch ducken um mehr zu sehen als nur Asphalt. Vielleicht muss ich mich wirklich einfach dran gewöhnen. Ich habe sie aber in den letzten drei Tagen gefühlt 30 Mal verstellt und war immer noch nicht zufrieden..

  • Bis jetzt habe ich es immer nur geschafft vom 2. in den N zu schalten. Gelesen habe ich bis jetzt immer, dass man in den 1. schalten soll und dann in N. Er springt immer direkt vom 1. in den 2.

    Ähm, Der wichtigste Anwendungsfall ein Motorrad in N zu schalten ist wenn man es schieben muss. Denn egal wie gut eine Kupplung trennt sie ist nie komplett frei und die allermeisten Motorräder lassen sich leichter schieben im N. Zweiter Anwendungsfall ist wenn man das Motorrad aus welchen Gründen auch immer auf dem Ständer laufen lassen will - z.B. bei Wartungsarbeiten die das erfordern. Ansonsten ist eigentlich immer ein Gang eingelegt.

    Tatsächlich habe ich jetzt mein Motorrad immer in N parkiert, es blockiert aber auch die Räder, wenn es ausgeschalten ist oder der Ständer unten ist.

    Da hab' ich jetzt ein Fragezeichen. Ich kenne kein Motorrad bei dem im "N" die Räder blockieren. Das passiert ja eben nur wenn ein Gang eingelegt wird. Genau genommen sind die Räder dann auch nicht Blockiert (z.B. durch die Bremse) sondern lediglich der Widerstand des Motors (Zylinder, Kompression) verhindern ein drehen der Antriebsnabe. Mit genügend druck kann man aber auch diesen Widerstand überwinden und den Motor drehen. Oder wenn man statt in 1 mal im 3. oder 4. Gang parkiert kann man durchaus durch schieben auch den Motor drehen. Macht man ja auch absichtlich wenn man mal ein Motorrad mit schwacher Batterie anschieben will.

    Und genau deswegen parkiert man ein Motorrad ja auch im 1. Gang. Dann ist es maximal schwer das Motorrad durch leichtes anschieben zu bewegen weil der Motor einen sehr hohen Widerstand bietet. So rollt das Motorrad auch nicht weg und fällt vom Ständer. Also parkieren immer im ersten Gang.

    Du hast jetzt gemeint, es ist einem Anfänger nicht zu empfehlen am Hang mit der Vorderradbremse zu arbeiten. Ich habe bis jetzt meistens nur diese benutzt. Ich habe auch das Anfahren am Hang nur so geübt, weil ich mit zwei Füssen abgestanden bin. Ich immer versucht mit beiden Füssen abzustehen, nur links und dann den Fuss auf der Bremse zu lassen, macht aber natürlich viel mehr Sinn.

    Dann solltest du wirklich zuerst die Grundlagen etwas üben. Bei Manövern gilt (insbesondere für Anfänger): FINGER WEG VON DER VORDERRADBREMSE!

    Einmal eine kleine Schreckbremsung mit der Vorderradbremse bei eingeschlagenem Vorderrad und du liegst schneller am Boden als du dir ausdenken kannst. Die Hinterradbremse ist dagegen beim Manöverieren praktisch immer sicher handhabbar.

    Beim anfahren am Hang gilt das auch. Das Motorrad will ja rückwärts rollen. Daran hinderst du es mit der Hinterradbremse. Dann musst du auch nicht mühsam mit der rechten Hand gleichzeitig bremsen und gas geben und dann die Bremse lösen. Ausserdem schaukelt das Motorrad ja nur wenn du dein Motorrad am Hang mit dem Vorderrad festhalten willst. Insgesamt eine ziemlich wacklige Angelegenheit.

    Gilt auch beim anfahren auf ebener Strecke. Immer mit der Hinterradbremse das Motorrad halten und dann Kupplung kommen lassen, Kette spannen und dann langsam die Bremse lösen. Viele moderne Motorräder haben sogar einen Low-RPM Assistenten der selber etwas Gas gibt wenn du die Kupplung kommen lässt. So ist es sehr einfach sanft los zu fahren und verhindert abwürgen wenn man die Kupplung nicht gleich all zu ruppig kommen lässt.

    Der Fuss bleibt also immer auf der Bremse. Beim anhalten, beim stehen bleiben und beim losfahren. Wacklige Übungen mit beiden Füssen am Boden kannst du bei den Flinstones vorführen aber nicht an der Prüfung.

    Vielleicht kommst du ja auch zum Manövertag des Forums, da werden wohl auch einige noch ähnliche Fehler machen.

    Dann probier ich das alles Morgen gleich mal aus :smiling_face: Mal schauen ob ich morgen ein Strässchen finde wo ich auch mal etwas schneller fahren kann und mal eine Notbremsung üben kann.

    Strassenverkehrsämter haben häufiig eine Bremsstrecke mit gutem Belag. Übertreib's nicht gleich am Anfang und taste dich heran. Tipp: Erstmal Vollbremsungen mit nur der Hinterradbremse üben. Das ist sehr gut kontrollierbar (bremst aber auch sehr langsam). Achte darauf, dass die Hinterradbremse immer vollständig gedrückt ist (immer im ABS Regelbereich). Die meisten Motorräder heute verhindern Überschläge, aber nur wenn du hinten im ABS-Bereich bremst. Wenn du nur vorne bremst kann ein Stoppie oder Überschlag durchaus passieren.

    The Sky isn't the limit!

    Ich bin gerade etwas neben der Spur. Macht Spass!

  • Betreffend Bremsen: im Sicherheitskurs (war noch in Veltheim) haben wir das auf einem Schotter-Strässchen geübt. Vorteil gegenüber Asphalt ist, dass man schon bei relativ geringer Geschwindigkeit unterschiedliche Drehgeschwindigkeiten an den Rädern hat und deshalb das ABS greift (bzw. man eben rutscht, wenn man keines hat - ist ja noch nicht "ewig" Standard), zudem leiden die Reifen etwas weniger als wenn man einen halben Tag schwarze Striche auf den Asphalt zieht. Kann man, mangels Kies, auch auf einem nassen Feldweg versuchen :winking_face_with_tongue:

    Als mein Sohn letztes Jahr zur Prüfung gegangen ist, haben sie einen nach Hause gesandt der Schuhe mit Schnürung hatte (soll sich offenbar am Motorrad verfangen können bzw. könnte beim Rutschen über den Asphalt der Bändel reissen....so jedenfalls gemäss Experte), zumindes für die Prüfung sollte man somit schauen, dass man was hat was halt wirklich fürs Motorrad vorgesehen ist. Ausnahme, nur so nebenbei, sollen Armee-Stiefel sein, der Club hat halt schon immer irgendwo einen Sonderstatus gehabt - und die Motorrad-Armeefahrer müssen halt die Schuhe nehmen welche ihnen von der Armee gestellt werden, da kann man bei der Prüfung nichts anderes verlangen. Heisst aber auch, dass man, falls man sich die Investition sparen will, auch mit den Armeestiefeln behelfen könnte. Wenn man bedenkt was das Motorrad samt Ausbildung und die Ausrüstung kostet, scheinen mir paar passende Schuhe jetzt nicht unbedingt das Budget zu sprengen, aber zugegeben - ich hatte auch schon Wanderschuhe an auf der (Reise-)Enduro - was fürs Hochgebirge taugt, wird auch sonst einen vertretbaren Schutz bieten. Nur: ich musste ja nicht zu einer Prüfung, da sollte man sich eben so präsentieren das der Prüfer von Anfang an absolut nichts auszusetzen hat :winking_face:.

    Und: keine Panik, falls es beim ersten Mal nicht klappen sollte, scheint mittlerweile doch eher die Ausnahme zu sein. Man fährt ja nachher noch 60 Jahre oder mehr, da ist das im Grunde auch völlig egal :smiling_face_with_halo:

  • Ja, das macht alles Sinn was du schreibst. Ich war bis jetzt auch immer nur ganz vorsichtig fahren und war eigentlich nie schneller wie 25 :smiling_face:
    Tatsächlich blockiert mein Motorrad im N, wenn es mit dem Schlüssel ausgeschaltet ist. Wenn man es Einschaltet, dann rollt es auch wieder.

    Ich habe oberhalb meines Quartiers ein ganz kleines Strässchen wo eigentlich nie ein Auto durchfährt und 2,3 Strassen wo selten mal eins kommt. Da kann ich eigentlich alls üben. Eigentlich möchte ich auch mal das Schalten ausprobieren, dafür ist die Strecke aber zu kurz. Dazu müsste ich über eine kurze Strasse mit wenig Verkehr fahren und dafür muss ich ja schon eine Notbremsung können.

    Ich würde sehr gerne zum Manövertag kommen. Ich hab da gestern auch mal ein bisschen im Forum drüber gestolpert, als ich in einem anderen Beitrag gelesen habe, das ihr auch Touren macht. Kannst du mir den Link posten?

    Yam660
    Ja, also ich mach mir jetzt keinen Stress mit der Prüfung. Ich kann ja gut etwas über ein Jahr fahren. Ich werde wohl den ersten Versuch in 3-4 Monaten starten, damit ich nochmals etwas Zeit habe einen der letzten Termine im Jahr zu bekommen. Heute laufen ja die Kurse nicht mehr ab, heisst ich könnte auch einfach einen neuen Lappen beantragen.
    Das finde ich ehrlich gesagt ein bisschen sehr doof, dass dein Sohn nach Hause geschickt wurde. Immerhin gibt es ja Vorgaben und da hat sich ja auch der Experte dran zu halten. Bei mir steht das z.B. auf dem orangen Zettel der mit dem Lernfahrausweis mitgeschickt wird. Meiner Meinung nach können die schon ziemlich willkürlich bestimmen.

    Einmal editiert, zuletzt von Noy (26. Februar 2025 08:16)

  • Zu den Schuhen:

    Sicherheitsschuhe schützen vor allem die Zehen (vor fallenden Gegenstände).

    Motorradschuhe schützen gegen Abrieb und die Knöchel gegen Schläge. Das sind die grössten Risiken beim Motorradfahren.

    Ich habe zwei Paare:

    Einmal "Schlüpfstiefel" für gutes Wetter und schnelle Abfahrten ... und etwas höhere und wasserdichte für Touren und Regenfahrten ...

    Schwere Endurostiefel mag ich nicht. Die "Racerstiefel" auch nicht. Mit diesen Paaren kann ich auch gut mal ein paar Meter laufen, ohne Blasen zu bekommen.

    :toeff20:   :toeff20::toeff21::toeff20:

    warmal: Suzuki TS125, Honda CM125, Honda CB750 F1, BMW R80 GS, Suzuki LS650, Kawasaki ER6n

    ist: BMW R 1200 R LC