Hallo leute ich habe mich bei der klr 650.de forum angemeldet und mich vorgestellt und da bekam ich eine antwort mit ob ich den doo schon gemacht habe (doohickey) da fragte ich was das ist und bekam diese antwort:Zum Doo: das ist ein Feststellhebel, der den Spannmechanismus des Ausgleichswellen-Kettenspanners arretiert.
Im Original bei den frühen Modellen zu weiches Material. Bei den C brüchiges Material; was meist schlimmer ist.
Das Ding sitzt unter dem (den) linken Motordeckeln hinter dem Polrad und muss (wenn du lange Spass an deiner KLR haben willst) gegen ein Zubehörteil ausgetauscht werden.
Dein freundlicher Kawa-Dealer wird das allerdings nicht zugeben.... da ich die klr 650 von einem honda händler habe weiss ich nicht ob er weiss was das ist. Aber ich werde ihn mal fragen. Ich will natürlich auf nummer sicher gehen wenn das teil abricht kann es in den motor fliegen und einen motorschaden verursachen... hatte hier jemand eine klr 650? Zum selber machrn ist es schwierig weil man braucht spezielle werkzeuge... hoffe ihr könnt mir bischen helfen was ich tun soll.

kawasaki klr 650 doohickey
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Kawa_8 -
2. April 2015 17:43 -
Erledigt
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Heute noch zu finden unter Wiki.... hier ein Auszug aus der Diskussionsrunde:
KLR 650 : Weiterhin auftretende Probleme mit dem Ausgleichsketten-Spannhebel und Ölverlust
Wie im Hauptartikel erwähnt gab es bereits bei der KLR 600 der allerersten Baureihe massive Probleme mit viel zu schwach ausgelegten Spannhebeln der Ausgleichswellen-Antriebskette und deren Spannfedern. Bei Markteinführung der KLR 650 wurde hier der schlechte Spannhebel des 600er-Motors übernommen.
Infolge von Materialermüdung kam es zu Brüchen von Spannhebel und auch Federn. Die losen Teile im Kurbelwellengehäuse verursachten dann teilweise kapitale Motorschäden.
Betroffen waren nicht nur ältere Modelle, auch mit nur geringen km-Laufleistungen sind Schäden vorkommen. Es gibt durchaus Laufleistungen mit 80-100tkm ohne Probleme, aber bei den meisten solchen zeigt sich erst beim Öffnen des Motors ein Spannhebel, der gerade noch so hält. Eine Zeitbombe!
Dieses Problem bestand grundsätzlich bei den Modellen der Reihe KLR 600, KLR 650 A und KLR 650 Tengai (B). Leider schaffte Kawasaki es nicht ganz beim Modellwechsel zur KLR 650 C den betroffenen Spannhebel wirklich besser zu machen.
Die einzig dauerhafte Abhilfe bietet ein Austausch von Spannhebel und Feder gegen ein verstärktes Zubehörteil, das sogenannte Doohickey (engl.: das Dingsbums). (Das Wort "balancer chain tensioner lever" ist dort genau so sperrig wie hier "Ausgleichswellen-Kettenspannhebel" )
Da die KLR 650 für den amerikanischen Markt nach wie vor ohne Unterbrechung seit 1987 gebaut und in großen Stückzahlen verkauft wird, hat sich dort eine umfangreiche Zubehörszene entwickelt. Auch die aktuellen 2012er Modelle auf dem amerikanischen Markt haben immer noch diese Schwachstelle! Die in Nordamerika erhältlichen verstärkten Doohickeys und Federn (in den Varianten Zug- oder Torsion-) haben bei unzähligen KLR's dieses Problem dauerhaft gelöst. Der sofortige Austausch gegen ein "Doo" ist in den USA inzwischen fast schon Standard beim Kauf einer KLR. ( "Doo done?" )